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Rat für Formgebung: Partner der Expo in Shanghai

Der Rat für Formgebung hat die Ausstellung im "Depot" des Deutschen Pavillons in Shanghai kuratiert.Der Rat für Formgebung hat die Ausstellung im "Depot" des Deutschen Pavillons in Shanghai kuratiert.
Bis zum 31. Oktober 2010 dreht sich auf der Expo in Shanghai alles um das Motto „Eine bessere Stadt, ein besseres Leben“. So werden im „Depot“ des Deutschen Pavillon Design und Industrieleistungen aus Deutschland präsentiert, die zu einem besseren Leben in der Stadt beitragen. Die Auswahl der über 90 Exponate wurde vom Rat für Formgebung kuratiert.
Der Besucher von „Balancity“ – so der Name des Deutschen Pavillons – begibt sich auf eine Reise durch eine Stadt der Ideen. Eine Station ist dabei das „Depot“: Ein großer Raum mit hochregalartigen Strukturen, die mit innovativen Design-Produkten aus den Bereichen Wohnen und Arbeiten, Medizin und Technik sowie Unterhaltung und Freizeit gefüllt sind.
„Unserer Aufgabe bestand darin, Produkte deutscher Unternehmen und Designer zu kuratieren, die die Botschaft des Deutschen Pavillons transportieren: Die lebenswerte Stadt befindet sich in Balance, im Gleichgewicht zwischen Erneuern und Bewahren, Innovation und Tradition, Stadt und Natur, Gemeinschaft und Individuum, Arbeit und Freizeit“, erklärt Andrej Kupetz, Hauptgeschäftsführer des Rat für Formgebung.
Die Bandbreite der kuratierten Produkte sind dementsprechend groß. Vom aus Karbonfasern hergestellten Fahrradchassis „Ultimate CF SLX“ der Canyon Bicycles GmbH über die mikroprozessgesteuerte Beinprothese „C-Leg“ der Otto Bock Healthcare GmbH ud die Design-Handbrause mit Wassersparfunktion „Rainshower Icon“ der Grohe AG bis hin zum intelligenten Stromzähler „Yellow Sparzähler online“ der Yellow Strom AG sind im „Depot“ Produkte zu finden, die das urbane Leben erleichtern.
http://www.german-design-council.de

Werkbundarchiv Berlin: „Strahlend grau - Herbert Hirche zum 100. Geburtstag"

Bild: Herbert HircheBild: Herbert Hirche
Das "Werbundarchiv – Museum der Dinge" in Berlin präsentiert in der Ausstellung „Strahlend grau - Herbert Hirche zum 100. Geburtstag“ den Nachlass des Architekten und Designers (20.5.1910 - 28.1.2002) und feiert ihn als einen der prägenden Werkbund-Gestalter der deutschen Nachkriegszeit.
Zeichnungen, Skizzen, Pläne, Briefe und Fotos eröffnen neue Einblicke in Leben und Werk. Erstmals werden – neben einer Auswahl seiner Möbel – auch Hirches Studienarbeiten aus dem Unterricht bei Kandinsky und Mies van der Rohe am Bauhaus zu sehen sein, ebenso frühe Möbelentwürfe aus den 40er und 50er Jahren und nicht ausgeführte Varianten des legendären Fernsehgeräts „HF 1“ für Braun. Herbert Hirche war einer der Pioniere des neuen Braun-Designs, mit deren Entwürfen die Firma international Erfolgsgeschichte schrieb.
Wie die Braun-Apparate "stille Helfer und Diener" (Erwin Braun) sein sollten, so wollte Hirche mit seinen schlichten Möbeln und Bauten dem Menschen selbst größtmögliche Freiräume bieten. Der Ausstellungstitel "Strahlend grau" ist in diesem Sinne als Metapher zu verstehen für die Sachlichkeit und Neutralität seiner Entwürfe und zugleich für deren diskrete Eleganz. "Lasst uns maßhalten!" war das Motto eines Musterkoffers mit 45 Grau-Proben, der dem verehrten Lehrer Herbert Hirche zum 52. Geburtstag von seinen Mitarbeitern und ehemaligen Studenten überreicht wurde. Mit augenzwinkernder Ironie kommentierten sie Hirches Haltung der Zurückhaltung und seine Vorliebe für die Farbe Grau.[page_break] Hirche war für viele dem Werkbund verbundene Firmen tätig, darunter Wilkhahn, Walter Knoll und Wilde+Spieth. Er war Hochschullehrer in Berlin und Stuttgart, Mitglied des Rats für Formgebung und – als Ratgeber und Mentor – die "graue Eminenz" des jungen Verbands Deutscher Industriedesigner. Auf der Internationalen Bauausstellung 1957 in Berlin, auf den Mailänder Triennalen, der Weltausstellung in Brüssel 1958 und der Documenta 1964 wurden Hirches Arbeiten als Musterbeispiele einer vom Werkbund propagierten neuen (west)deutschen Produktkultur ausgestellt. Die junge Demokratie entsandte die Dinge als Botschafter eines "besseren" Deutschlands ins Ausland. Arbeiten eines Entwerfers wie Herbert Hirche waren aufgrund seiner Biografie in idealer Weise geeignet, an die moralisch unbelastete Tradition der Vorkriegszeit anzuknüpfen. Und die Geschichte zwischen 1933 und 1945 zu überblenden und das utopische Potenzial der klassischen Moderne in der Aufbruchstimmung im Deutschland des Wirtschaftwunders wiederzubeleben.
In der Ausstellung "Strahlend grau" werden die historischen Entwürfe mit aktuellen materiellen Aneignungen konfrontiert: Lange nahezu in Vergessenheit geraten, werden Hirches Möbel, die teilweise über ein Prototypstadium nie hinausgekommen waren, heute in Serie produziert und als "Klassiker" vermarktet. Auf der diesjährigen imm cologne erhielt die Wiederauflage eines Sessels von ‘57 den "Classic Innovation"-Preis. Retro-Trend, Re-Edition und Re-Design: Der Markt erfindet den "modernen Klassiker", das Gebrauchsmöbel der 1950er Jahre mutiert zur "Design-Ikone". Mit der Ausstellung soll auch die Frage diskutiert werden, wie, wo und durch wen bestimmt wird, wer und was ins kollektive Gedächtnis aufgenommen wird.
Die Ausstellung läuft vom 21. Mai bis 13. September und markiert den Auftakt einer geplanten Reihe, die das im "Werkbundarchiv - Museum der Dinge" bewahrte Erbe in den Blick nehmen will.

Grohe: Zweite Dialogreihe für die Bau- und Immobilienbranche


Der Dialog geht weiter: Auch in diesem Jahr lädt das Sanitärunternehmen Grohe Vertreter der Real Estate Branche ein, sich interdisziplinär auszutauschen und zu diskutieren. Nachdem das Konzept 2009 unter dem Titel „Von der Quelle bis zum Mehr“ mit überragendem Erfolg an den Start gegangen ist, heißt es 2010: „Trends, Thesen, Typologien“.
Die Veranstaltungsorte Berlin, München, Frankfurt am Main und Hamburg stehen jeweils exemplarisch für eine spezielle Form der Gebäudenutzung. In dieser Umgebung, die perfekt zum Thema des jeweiligen Dialoges passt, sind die Netzwerkveranstaltungen angesetzt. Bekannte Branchenspezialisten analysieren in Podiumsdiskussionen mit professioneller Moderation die Trends und Entwicklungen zu den Typologien „Hotel“, „Öffentliche Bauten/Kultur“, „Corporate Architecture/Retail“ und „Privates Wohnen“. Der Fokus richtet sich auf innovative und zukunftsorientierte Lösungen, die dem zunehmenden internationalen Wettbewerb standhalten.
Den Auftakt bildet am 4. März in Berlin das Thema „Hotel“. Über die Diversifizierung von Hotels, die Szene in 20 Jahren, Kundenbindung sowie die Verschmelzung von temporärem und privatem Wohnen sprechen sechs namhafte Meinungsbildner aus Architektur und Hotellerie. Kurator und Publizist Andreas Ruby, der sich mit seiner Agentur für Architekturvermittlung „textbild“ auf die Bau- und Immobilienbranche spezialisiert hat, leitet die Gesprächsrunde.
Das Programm richtet sich an Architekten, Innenarchitekten, Projektentwickler, Immobiliendienstleister, Betreiber und Investoren, die sich als Teil eines interdisziplinären Netzwerkes verstehen und miteinander austauschen möchten.
Aber nicht nur in puncto Dialog ist Grohe aktiv. 2010 führt das Unternehmen bestehende Partnerschaften mit der Bau- und Immobilienbranche fort und geht neue Kooperationen ein. Branchenpartner sind unter anderem Heuer Dialog und Netzwerk Architekturexport (NAX) sowie der Bund Deutscher Architekten (BDA) und der Bund Deutscher Innenarchitekten (BDIA).
http://www.grohe.de, http://www.baunetz.de/grohe-dialoge

Ruhr.2010: Route der Wohnkultur


Wie wohnt das Ruhrgebiet? Von der Fabrikantenvilla zur Gartenlaube, vom Gründerzeitviertel zum gemeinschaftlichen Wohnprojekt, von der Hochhaussiedlung der 1970er Jahre zum Fachwerkhaus im alten Dorfkern – all dies sind Beispiele einer Wohnkultur, die so vielfältig, widersprüchlich und eigen ist, wie das Ruhrgebiet selbst.
Als Projekt der Kulturhauptstadt Ruhr.2010 öffnet die „Route der Wohnkultur“ ausgewählte, bewohnte Wohnungen des Ruhrgebietes und macht unterschiedlichste Lebenswelten und Wohnkulturen von der Region bis zum Wohnzimmer erlebbar. Nicht nur „Evergreens“ und historisch bedeutsame Wohnsituationen wie die typischen Zechensiedlungen, sondern auch „Newcomer“, gelungene und gescheiterte Experimente, aus der Mode gekommene, wieder entdeckte, umgebaute oder behutsam erneuerte Wohnformen werden thematisiert.
Die „Route der Wohnkultur“ enthält 60 Wohnprojekte, die sich über das gesamte Ruhrgebiet verteilen. Ab Anfang März werden die unterschiedlichen Projekte während des gesamten Kulturhauptstadtjahrs anhand geführter Führungen in lokalen Touren erfahrbar gemacht. Sie veranschaulichen an unterschiedlichen Standorten die vier Kernthemen des Wohnens im Ruhrgebiet – Siedlung, Geschichte & Moderne, Urbanität, Demografie.
In den Monaten August, September und Oktober werden zusätzlich ausgewählte bewohnte Wohnungen entlang der geführten Touren für die Besucher geöffnet. Außerdem können die Führungen für ein interessiertes Fachpublikum auch jeweils über ihre vier Themen regional zu Themenrouten vernetzt werden.
http://www.routederwohnkultur.de

‘Wonderland’-Symposium: Startschuss für grenzüberschreitende Architekturprojekte in Europa

Die Plattform 'Wonderland' geht in die zweite Runde.Die Plattform 'Wonderland' geht in die zweite Runde.
‘Wonderland’ ist eine Plattform für europäische Startup-Architekturbüros, die ihren Anfang 2004 bis 2006 in einer gleichnamigen Wanderausstellung nahm, an der 99 Architektenteams aus 9 Ländern beteiligt waren. Auch die zweite Phase, die nun von 2008 bis 2011 läuft, führt den Leitgedanken des internationalen Austauschs fort. Den Auftakt bildet das Symposium „Getting specialized“, das am 14. November im Architekturzentrum Wien an den Start geht. Ziel ist es, grenzüberschreitendes Arbeiten an konkreten Projekten und deren Realisierung in Europa zu ermöglichen. Der Auftrag an die bestehenden und neuen Teams heißt deshalb: „Make projects happen“.
Die Neuauflage von ‘Wonderland’ ist keine tourende Architekturschau mehr. Die Teams und Organisationen treffen sich bis März 2011 zu sogenannten Project Spaces, um in einem ausgewählten lokalen Kontext das Thema einer Projektstudie zu erarbeiten. Diese Studien werden für konkrete Auftraggeber aus den Bereichen Kommunen, NGOs oder Privatwirtschaft erstellt. Kriterien für die Auswahl der Klienten sind hierbei der Bedarf an innovativen architektonischen oder städtebaulichen Lösungen und das Interesse an deren konkreter Umsetzung.
Bisher waren Deutschland, Frankreich, Italien, Kroatien, Niederlande, Österreich, Slowakei, Slowenien, Tschechien Teil von ‘Wonderland’. Für die neue Phase ist eine Erweiterung um 13 nord-, süd- und osteuropäische Länder geplant. Jedes Land kann sich mit maximal elf Teams und optional einer nationalen Organisation an den geplanten Project Spaces beteiligen.
http://www.wonderland.cx


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Ferdinand Holzmann. Ihr Möbel-Verlag. - Die Dachmarke für Ihre Online-Portale: www.moebelkultur.de | www.moebelfertigung.com | www.arcade-xxl.de