Cor Zukunftswerkstatt

So wollen wir arbeiten

In der Vergangenheit unterteilte sich die Einrichtungs-Branche in der Regel in zwei Bereiche: die Wohn- und die Office-Welt. Doch mit der zunehmenden Verschmelzung von Wohnen und Arbeiten werden neue, kompatible Interior-Lösungen gebraucht. Mit der Zukunftswerkstatt ‘Cor Lab’ erarbeitete die Sitzmöbelmanufaktur Cor in Zusammenarbeit mit jungen Designstudios zukunftstaugliche Antworten für zeitgemäße kreative Lebens- und Arbeitswelten.


Wir leben und arbeiten mobil, die Grenzen zwischen Wohnen und Arbeiten verschwimmen. Eine Entwicklung, die Cor-Inhaber Leo Lübke zum Anlass nahm, neue Wege zu denken und gemeinsam mit dem Designer Uwe Fischer das sogenannte ‘Cor Lab’ ins Leben zu rufen. Ehrgeiziges Ziel: mit vier Design-Teams die Zukunft des Workspace neu gestalten. Im ersten Schritt wurde nach jungen Kreativen gesucht, die sowohl in ihrem eigenen, zugleich aber auch Cor-affinen Designverständnis neue Möbel für moderne Arbeits- und Wohnwelten entwerfen können und wollen. Im März 2016 waren die passenden Teams ermittelt: Uwe Fischer, Frankfurt, der als erfahrener Kooperationspartner für den Objektbereich zugleich als Impulsgeber, Designer, Mentor und Moderator fungierte, holte drei weitere Studios mit an Bord: Aust & Amelung (Miriam Aust und Sebastian Amelung), Kassel, Relvãokellermann (Ana Relvão und Gerhardt Kellermann), München, sowie die Französin Pauline Deltour, Paris. Fast programmatisch drei weibliche und drei männliche Kreative, die sich zunächst intensiv mit den Werten und Kompetenzen des Hochwertherstellers auseinandersetzten, bevor sie unabhängig voneinander mit dem Entwerfen unterschiedlicher Möbel-Modelle begannen. „Jede Designerin, jeder Designer hat seine eigene Sprache und Haltung. Diese individuellen Talente in einer Ideen-Werkstatt zu vereinigen, war Teil des Experiments“, erläutert Leo Lübke. Das Briefing umfasste Entwürfe für einen Tisch mit Bank (Design: Uwe Fischer), ein Raumteiler-System (Design: Relvãokellermann), ein Sofa plus Sessel und Sitzhocker (Design: Pauline Deltour) sowie diverse Beistellmöbel (Design: Aust & Amelung). Rund ein Jahr lang dauerte die Entwurfs- und Entwicklungsarbeit. Dann folgte erstmals die gemeinsame Präsentation. Unvermittelt kristallisierte sich heraus, dass die einzelnen Möbel auch als kompatibles Ensemble im Sinne einer Kollektion großartig funktionieren würden. „Das Ergebnis ist mehr als gelungen“, freut sich Leo Lübke. Komfortable, funktionale und individuell gestaltbare Möbel, deren erfreulicher Anblick den Faktor Arbeit in völlig neuem Licht erscheinen lässt. Marketingleiter Berthold Strüve ergänzt: „Das Besondere an der Kollektion ist, dass wir damit übergreifende Zielgruppen ansprechen: Wohnexperten und Objektplaner gleichermaßen.“  

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