Blocher Partners

Connected Community im Mode-Tempel

In den 50er-Jahren bekamen Kundinnen hier die preiswertesten Nylonstrümpfe. Über die ­Jahrzehnte hat sich das Modehaus Juhasz in Bad Reichenhall zum Anziehungspunkt der Region entwickelt. Nach einer einjährigen Umbauphase (Interior und Architektur: Blocher Partners) strahlt das Haus jetzt eine authentische Atmosphäre aus, die Historie und Zukunft in sich vereint.


Die Geschichte?es bekannten Modehauses Juhasz in Bad Reichenhall beginnt 1952: gegründet von den ungarischen Brüdern Albin und Wilhelm ­Juhasz, die ursprünglich den Plan hatten, in die USA auszureisen, schließlich aber doch in Deutschland blieben und hier ihr Unternehmen starteten. Anfänglich ein Ladengeschäft, entwickelt es sich über die Jahre zu einem modernen Mode- haus mit breit gefächertem Sortiment. „Bald sprach es sich herum, dass es bei Juhasz die preiswertesten Nylon- und Perlonstrümpfe gab und die ausgefallensten Socken und Krawatten“, erinnert sich Gründer Albin Juhasz.


Über die Jahrzehnte passten die Inhaber das Haus kontinuierlich neuen technischen Gegebenheiten und wachsenden Kundenbedürfnissen an. So wird es im Laufe der Zeit um ein Café und Restaurant erweitert, ein ‘Premium’-Shop entsteht, ebenso wie eine ‘Bel Etage’ und ein ‘Juhasz Kids Club’. Schließlich kommt noch eine Tagesbar mit Outdoor-Bereich hinzu. 2016 wird das Haus dann komplett modernisiert und ­erweitert und nach einjähriger Umbauzeit wiedereröffnet. 


Für den Neubau und die Erweiterung holte man sich die Profis von Blocher Partners, Stuttgart, ins Boot. Auf gut 1.100 qm Fläche und drei Verkaufsetagen ergänzt der Neubau nun das fünfstöckige Haupthaus, das mit seinem vielfältigen Fashion-Angebot plus Drogerie und Gastronomie Anziehungspunkt der Region ist. Blocher Partners entwarfen sowohl die Architektur, die sich mit großzügigen Fensterflächen in Bestand und Stadtbild einfügt, als auch die Innenarchitektur. Im Innern überzeugt nun ein gelungener Materialmix, der fein abgestimmte Kontraste setzt. Sichtbetondecken, edle, in Eichenholz vertäfelte Wände und ein Design-Estrich mit eingeätzten Mustern fügen sich – zusammen mit den Relikten der historischen Stadtmauer, die über ­zwei Geschosse deutlich sichtbar in den Neubau einbezogen wurde – zu einem atmosphärischen Ganzen.


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