Roamlike

So wird die Urlaubslocation zum POS

Jeder kennt es: Im Urlaubsmodus nimmt man Dinge und Situationen viel bewusster wahr als im hektischen Alltag. Ein Umstand, den sich die vier Gründer von Roamlike zunutze machen. Denn mit ihrer Plattform machen sie die Ferienwohnung zum POS. Und lenken den Fokus der Gäste auf schöne Produkte. Auch für Gastgeber und Interior-Hersteller hat das Unternehmen so einiges in petto.

Die Idee zur Unternehmensgründung kam Jens Büschgen als er seine eigene Wohnung zu Studienzeiten untervermietete. Sein Bestreben: es den Nutzern seiner Wohnung besonders schön machen, um im Anschluss gut bewertet zu werden. ­Dabei kam bei ihm die Frage auf: Warum sich nicht für eine hochwertige Interior-­Ausstattung geeignete Partner ins Boot holen? Schließlich haben die Gäste während ihres Aufenthalts reichlich Gelegenheit, Einrichtung und Produkte ausführlich zu testen und sich von diesen zu überzeugen. Also, Product Placement oder embedded Marketing in der Urlaubs-Location. So wie es in der Hotellerie bereits genutzt wird, zumindest bei den großen Playern. Bei ­kleineren Locations und Ferienwohnungen kommt es allerdings bisher noch wenig zum Einsatz. Das will Jens Büschgen ändern. Mit seinem Unternehmen ­Roamlike bringen er und seine drei Mitgründer, die sich alle bereits aus Schulzeiten kennen, gezielt Besitzer von Ferienwohnungen sowie Hersteller aller Couleur zusammen. Und erleichtern zudem den Inhabern der Urlaubsimmobilien das Einrichten derselben – und machen es auch günstiger.
Jens Büschgen: „Wir ermöglichen es nicht nur, Produkte an tausende Gastgeber von Ferienhäusern und -apartments zu speziellen Konditionen zu verkaufen, sondern wir kommunizieren die Produkte zudem an die Gäste, so dass die Ferienwohnung zum POS wird.“ Hört sich gut an und funktioniert folgendermaßen: Die Gastgeber melden sich bei Roamlike.com an, loggen sich ein und finden alles, was man zum Einrichten braucht. Vom Bett bis zum Handtuch, von der Fußmatte bis zum Geschirr können sie sich schnell einen Überblick ­verschaffen. Aktuell sind schon über 6.300 ­Produkte verfügbar. Gefällt den Gastgebern das, was sie sehen, können sie entweder einzelne Produkte erwerben oder sich auch für eine Neuausstattung entscheiden und z. B. eins von drei Interior­-Konzepten ­wählen: „Mid Century“, „Minimalistisch“ oder ­„Industrial Style“. Oder es wird eine individuelle Projekt-Beratung mit Produktempfehlungen in Anspruch genommen. Zu den Interior-Herstellern, die bereits mit im Boot sind, gehören bekannte Label wie Muuto, Freistil, Wedowood, House Doctor, Möve, WMF und weitere. Ein Sortiment, das permanent um Marken und Produkte ergänzt wird.


Heike Gessulat

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