Dienstag, 03. November 2015, 11:15 Uhr
Resopal

15 Jahre Architektenevent ‘Denk.werkstatt’

Bereits zum 15. Mal findet am 6. und 7. November 2015 bei Resopal in Groß-Umstadt die ‘Denk.werkstatt’ statt - das Event für Innenarchitekten, Architekten, Designer, Planer und Kreative. Von Beginn an überschreibt das Unternehmen sein Programm zu dieser Veranstaltung mit den Worten: 'ein Forum zum Vordenken und Diskutieren.' Resopal will damit eine Plattform zum Dialog bieten, aus dem die Teilnehmer ihre Inspiration schöpfen. Diesem Konzept sind Professor Rudolf Schricker, Vize-Präsident des BDIA – Bund Deutscher Innenarchitekten, als Mitinitiator und Moderator der ‘Denk.werkstatt’ und die Organisatoren bei Resopal stets treu geblieben.
2015 geht es um 'Sicherheits.denken:risiko.freude'. Ein Thema, das die allgemeine, unterschwellig vorhandene Stimmung aufgreift, wonach es den Menschen nach Veränderung drängt und er am Scheideweg steht: Soll er das Risiko eingehen, etwas Neues und Unbekanntes zu wagen oder in der vertrauten, berechenbaren und sicheren Situation verharren? Dabei geht es auch stets um die Dialektik zwischen Denken und Fühlen: Treffen wir unsere Entscheidungen lieber rational nach unseren Gedanken oder sollten wir besser intuitiv unserem Herzen folgen? 'Geniale Ideen und Neues sind oft das Ergebnis von Bauchentscheidungen', sagt Professor Rudolf Schricker, aber oft gehe man damit auch ein Risiko ein.

Um das Thema mit Inhalten zu füllen, hat Resopal neun Referenten eingeladen. Klaus Gutschalk wird als Mitarbeiter des Architekturbüros Schmucker und Partner über die freie Denke in der Architektur reden. Ihm wird der Architekt Stefan Behnisch mit einem Vortrag zur Gestaltungsfreude folgen. Ebenfalls für den Freitagabend sind Vorträge von Christian Weicht und Professor Dr. Rolf Schwarz geplant. Weicht ist Kriminalhauptkommissar und Gebäudegutachter und wird im Rahmen der Kriminalprävention Sicherheitsaspekte bei der Gebäudegestaltung und Stadtplanung beleuchten. Professor Dr. Rolf Schwarz spricht als Sport- und Bewegungswissenschaftler über die entwicklungspädagogische Optimierung von Spielräumen, Kindergärten und Schulen. Kinder und junge Menschen erschließen Räume immer in Abwägung zwischen Risiko und Sicherheit. Um genau dieses Abwägen selbst zu erfahren, wird es am Freitagabend von Stefan Rosewick von der ArtArtistica-Schule, Beerfelden, ein Bewegungsangebot für die Teilnehmer der ‘Denk.werkstatt’ geben.
Für den Samstag steht zunächst ein Vortrag der Diplompsychologin Chantal Mörsen von der Berliner Charité auf dem Programm. Sie untersucht, wie Verhaltenssüchte, wie Glücks- und Computerspielsucht, entstehen und liefert einen Einblick in das Thema der Risikofreude. Das entgegengesetzte Thema, das Sicherheitsdenken, behandelt Mag. arch. Dr. techn. Andrea Seelich. Sie ist Architektin für Justizvollzugsanstalten und lässt unter dem Gesichtspunkt sozialer Verantwortung neueste Erkenntnisse im Umgang mit Straftätern in ihre Arbeit einfließen.
Professor Dr. Hans-Ulrich Mönnig arbeitet als Bauingenieur und Gutachter. Sein Buch 'Risikomanagement für Architekten und Ingenieure' deckt sich perfekt mit einem Teil der diesjährigen Veranstaltung. Den Abschluss gestaltet der Autor und Coach Udo Schroeter. Thematisch geht es bei ihm um den inneren Konflikt zwischen Denken und Fühlen.

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