Dienstag, 05. Januar 2016, 12:04 Uhr
Koelnmesse

Jury wählte Favoriten für den Architektenwettbewerb 'Koelnmesse 3.0' aus

Das Projekt 'Koelnmesse 3.0' hat noch vor Weihnachten ein wichtiges Etappenziel erreicht. In der Jurysitzung am 22. Dezember 2015 wurden die sieben verbliebenen Entwürfe und Angebote im laufenden Architektenwettbewerb bewertet. Dabei ging es um die 'Confex'-Halle, die Halle '1plus', das neue zentrale Terminal im Südgelände und die Fassadengestaltung. 'Wir haben unsere Favoriten ausgewählt, die neue Koelnmesse nimmt Gestalt an', sagt Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse. Das größte Investitionsprogramm in der Geschichte des Unternehmens sieht bis 2030 Investitionen in Höhe von mehr als 600 Millionen Euro vor, die die Koelnmesse aus eigener Finanzkraft bestreiten wird.

Die Entwürfe des Düsseldorfer Büros Ingenhoven Architects sowie von JSWD Architekten aus Köln haben die Juroren überzeugt: 'Beide zeichnen sich durch klare, geordnete Strukturen aus, wie sie Aussteller und Besucher für eine effiziente Messeteilnahme brauchen', so Messe-Chef Gerald Böse nach der mehrstündigen Jurysitzung. 'Sie integrieren sich zudem hervorragend in die bestehende Struktur unseres Geländes. Aber sie besitzen bei aller Funktionalität auch eine gestalterische Dimension, die unser Ziel, am Standort Köln das attraktivste innerstädtische Messegelände der Welt zu sein, in greifbare Nähe rückt.'

'Wir haben damit unsere Prioritäten gesetzt', so Böse weiter. 'Nun werden die favorisierten Entwürfe genauestens auf Praktikabilität und Finanzierbarkeit geprüft, sodass wir Anfang 2016 den finalen Gewinner verkünden können und dann wirklich wissen, wie unser Gelände in Zukunft aussehen wird.'

Zur Lösung der Planungsaufgabe hatte sich die Koelnmesse entschlossen, einen Wettbewerb für Architekten in zwei Bearbeitungsphasen durchzuführen. In einer ersten Phase wurden - zuvor aus 81 Bewerbungen ausgewählte – 20 Büros aufgefordert, entsprechende Lösungsvorschläge auszuarbeiten. 19 Büros reichten schließlich ihre Arbeiten zur Beurteilung ein. Eine unabhängige Jury wählte sieben vielversprechende Konzepte zur weiteren Bearbeitung in einer zweiten Phase aus. Den Meilenstein des Wettbewerbs bildete die Jurysitzung am 22. Dezember 2015 mit der Auswahl der verbleibenden Favoriten unter den eingereichten Entwürfen.

Die Begründung der Jury zu den ausgewählten Entwürfen von Ingenhoven Architects und JSWD Architekten.
Mit einer großzügen Dachkonstruktion vollführt der Entwurf von Ingenhoven Architects am neuen Osteingang einen kräftigen Auftritt und verleiht der Koelnmesse sinnbildlich eine neue gestalterische Dimension. Mit hoher Transparenz und prägenden trichterartigen Strukturen entsteht ein Innenraum innerhalb des Terminals, der eine hohe Aufenthaltsqualität erwarten lässt. Demgegenüber nimmt sich die 'Confex'-Halle mit ihrem Eingangsbereich zur Messe City gestalterisch zurück und bildet in ihrer Schlichtheit einen angemessenen Abschluss zum hier noch entstehenden Stadtraum. Die Funktionen sind klar geordnet und die Verbindungen untereinander gewährleistet.

Und dem Entwurf von JSWD Architekten gelingt es, mit einer logischen und klaren Ordnung die komplexen Nutzungsmöglichkeiten hervorragend zu situieren. Das Terminal wird zum zentralen Element. Es entsteht in Kombination mit dem heutigen Messeboulevard eine Wegestruktur, die die neue Messe klar gliedert. Die 'Confex'-Halle und die Halle '1plus' integrieren sich sehr gut in das Gefüge der Koelnmesse. Die Funktionalität aller Bestandteile ist ausgezeichnet. Die Durchstreckung des Terminals und die Etablierung eines eigenen Eingangs West ermöglichen nicht nur die unabhängige Bespielung, sondern auch eine hochflexible Integration der Bestandshallen in den Messerundlauf und das Anbieten verschiedener Messeformate. Die Verbindung von 'Confex' und 'Halle 1plus' mit dem Terminal auf den unterschiedlichen Niveaus ist intelligent gelöst. Das 'Confex' hat zur Messe City einen angemessen zurückgenommenen Antritt über eine Freitreppe und ein wohlproportioniertes Foyer. Der Eingang Ost nimmt die architektonischen Sprachen der anderen Eingänge auf und führt diese mit einem großzügigen, herausgeschobenen Volumen fort. Die Materialien sind geschickt gewählt und vermitteln bewusst zwischen Bestand und Neubau. Es entsteht ein sehr homogenes Bild einer fast selbstverständlichen Messeerweiterung.

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