Freitag, 17. März 2017, 15:00 Uhr
Spanischer Fliesensektor

Investition und Innovation stärken den Export

Die spanische Fliesenindustrie gehört zu den innovativsten und dynamischsten in der Welt und besetzt aktuell eine starke Position an der Spitze des internationalen Marktes. Deutschland liegt als Zielland für spanische Fliesenexporte in Europa an dritter Stelle – weltweit auf Rang sieben. Allein 2016 wurden spanische Fliesen im Wert von 93,3 Mio. Euro in die Bundesrepublik exportiert. Das bedeutet einen Zuwachs von 8,7 % im Vergleich zum Vorjahr.

Generell zeigen die vorläufigen Daten der Spanier für 2016 einen Anstieg sowohl im Inlandsabsatz als auch bei den Exporten auf. Letztere machen 80 % des Umsatzes der spanischen Fliesenindustrie aus. Gegenüber dem Vorjahr wuchs das Exportgeschäft 2016 um 4,8 %, was auf die positiven Umsatzentwicklungen innerhalb der EU (+ 10,3%) und in den USA (+ 28%) zurückzuführen ist. Dabei geht es um Fliesen-Exporte in 191 Länder im Wert von 2.570 Mio. Euro – Spanien liegt damit in Europa an der Spitze der Exportländer für keramische Wand- und Bodenbeläge.

Der Gesamtumsatz der spanischen Fliesenhersteller stieg im letzten Jahr um 7,1 % auf insgesamt 3.316 Mio Euro. Der Schlüssel des Erfolgs ihrer globalen Wettbewerbsfähigkeit liegt in der geografischen Konzentration der Industrie auf das Gebiet rund um die Provinz Castellon: In diesem Cluster haben sich eine Reihe von Hilfsindustrien und verwandte Organisationen angesiedelt. Weitere Aspekte, die den Sektor auszeichnen, sind einerseits die hohen Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie anderseits die Ausweitung keramischer Produkte auf andere Einsatzgebiete. Dazu gehören zum Beispiel Projekte in der städtischen Nutzung und bei der Fassadentechnik. Aber auch als Küchenarbeitsplatten oder als Verkleidungsmaterial für Möbel werden sie immer beliebter. 


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