Dienstag, 13. Juni 2017, 09:00 Uhr
Porto Albania

Erster Mega-Yachthafen und Luxus-Ressort für Albanien

Für Segler und Yachtbesitzer, aber auch andere Urlauber, noch ein echter Geheimtipp: Albanien. Während sich in den angrenzenden Mittelmeerländern Marina an Marina reihen, ist die albanische Adria-Küste vom Tourismus noch nahezu unberührt. Ein Großprojekt der Finsec AG, einer Development-Firma aus Zürich, soll das nun ändern. Mit ‚Porto Albania’ steht der erste Mega-Yachthafen des Landes in den Startlöchern – mit 690 Liegeplätzen, 5-Sterne-Hotel sowie Wohnvillen. Die Investitionssumme des Riesenprojekts: knapp 112 Mio. Euro.

Der Bau für die Hafenanlage und das Hotel – 146 Zimmer, über 250 Apartments, ein Kongresszentrum, Spa sowie ein Kanal mit Villen samt Privatliegeplätzen – hat bereits begonnen, die Eröffnung ist für Ende 2019 geplant. Schritt für Schritt soll der Komplex in Zusammenarbeit mit Hotelbetreibern, Finanzinstituten und Investoren dann zu einer kompletten Luxus-Destination ausgebaut werden. Geplant ist ein Familienressort mit über 800 Meter Sandstrand. Es entstehen ein Empfangszentrum mit Wasser-World und Thermalwasser, Geschäfte, Boutiquen, Restaurants und Cafés. Neben Privat-Villen mit Hotelservices wird es zudem Wohnungen und eine Schule mit Ausbildungszentrum für über 800 Mitarbeiter geben. Ein Golfplatz und über 90 Freizeitaktivitäten sollen das Angebot abrunden. Die Planung und Architektur der Hafencity sowie des Hotels haben Emilio Tuñón und Marceline Ruckstuhl von Arquitectos (Madrid) übernommen.

Damit die bislang unberührte Naturküste unter dem Mega-Projekt nicht leidet, setzen die Schweizer Entwickler außerdem auf ein umfassendes Nachhaltigkeitskonzept u.a. mit erneuerbaren Energien, Smart Grid und Elektroautos. „Unser Projekt richtet sich nach den höchsten internationalen Vorschriften und Normen für Meeresschutz und Umwelt“, erklärt Alexander Auer, Präsident des Vorstandes der Finsec AG.  „Internationale Institutionen führen Audits durch, u.a. nach der Norm ISO 14001, die weltweit anerkannte Richtlinien für ein Umweltmanagementsystem festlegt.“

Weiterer Eckpfeiler des ökologischen Konzepts: Yachthafen, Hotel, Hafendorf und Villen dürfen die vorhandene natürliche Vegetation so wenig wie möglich beeinträchtigen. „Um die Anlage herum befindet sich ein 40 Hektar großes Naturgebiet mit historischen Artefakten und Ruinen, welches wir nicht nur erhalten, sondern durch das Pflanzen weiterer lokaler Bäume und Pflanzen zu einem botanischen Garten erweitern werden“, so Auer weiter.

Um das alles Wirklichkeit werden zu lassen, ist Finsec derzeit auf der Suche nach Partnerschaften. „Wir suchen nach Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Betreibern und Investoren, die sich an der Entwicklung und Umsetzung dieses ehrgeizigen Projekts beteiligen.“ 

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