Freitag, 27. Oktober 2017, 14:00 Uhr
Furniture Club

Networking im Orient - Iraner begeistern sich für Einrichtung "Made in Germany"

Der Furniture Club – Made in Germany e.V. leistete vom 18. bis 20. Oktober echte Pionierarbeit im Exportgeschäft. Neun Mitgliedsunternehmen präsentierten gemeinsam mit iranischen Partnern ihre Produkte und Services im Fünf-Sterne-Hotel Parsian Azadi in Teheran. Der Aufwand lohnte sich in mehrfacher Hinsicht: Einerseits verschaffte der gemeinsame Auftritt den neun Unternehmen erste vielversprechende Kontakte zu potenziellen iranischen Kunden und Partnern und das Entrée in den attraktiven und wachsenden Markt der Islamischen Republik. Andererseits trugen die vielfältigen Synergien der Mitglieder untereinander, wie die gemeinschaftliche Nutzung von Kontakten, Know-how und Logistik, wesentlich zum Gelingen der Hausmesse bei und stärkten die Kooperation untereinander.

Die Gespräche vor Ort zeigten deutlich, dass „Made in Germany“ auch in der iranischen Einrichtungsfachwelt eine große Strahlkraft besitzt und nach Aussage vieler Gesprächspartner über ein weitaus besseres Image als Möbel „Made in Italy“ verfügt. Iranische Objektentscheider, Architekten, Bauunternehmer, Möbelhändler und -produzenten äußerten auf der Hausmesse ihr Interesse, so schnell wie möglich auf deutsche Produkte zugreifen zu wollen. Der deutschen Einrichtungsindustrie winkt somit im Iran ein Markt mit viel Potenzial und großer Dynamik, auch wenn die politische Großwetterlage momentan Anderes befürchten lässt. Bleibt das Atomabkommen mit dem Iran aber in seinen Grundfesten bestehen, sind die Aussichten äußerst positiv, weil in dem Land ein enormer Nachholbedarf für westliche Konsumgüter zu registrieren ist.

Jetzt geht es für die beteiligten Mitglieder darum, das große Kundeninteresse zu konkretisieren, wofür eine baldige Präsenz vor Ort von großer Bedeutung ist. Alle Teilnehmer führten deshalb Kooperationsgespräche mit potenziellen iranischen Partnern, einige davon haben bereits Verträge unterzeichnet. „Dabei hat insbesondere die freundliche, höfliche und kooperative Gesprächsatmosphäre einen nachhaltigen Eindruck bei uns hinterlassen“, resümiert Furniture-Club-Geschäftsführer Andreas Rieß im Namen der Aussteller. An der sorgfältigen Auswahl geeigneter iranischer Partner beziehungsweise am zügigen Aufbau der Zusammenarbeit werden die Beteiligten nun mit Nachdruck arbeiten, weshalb einige Mitglieder weitere Reisen nach Teheran bereits geplant haben.

Bei den neun beteiligten Firmen handelte es sich um die Unternehmen Assmann, Drapilux, GH Möbel, Hettich, Jaka-BKL, MWE, Niemann, Schildmeyer und Trüggelmann. Begleitet wurde die Reise zudem vom Fördermitglied Kölnmesse sowie dem arcade-Schwesternmagazin möbel kultur als Medienpartner.



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