Donnerstag, 23. November 2017, 11:15 Uhr
Schwitzke

„Swissness"-Feeling für den neuen Schweizer Lieblingsort

Die  Mall of Switzerland eröffnete am 8. November im Ebikon ihre Pforten. Damit bietet der Kanton Luzern nun die größte Freizeit- und Einkaufsdestination der Zentralschweiz. Die Düsseldorfer Unternehmensgruppe Schwitzke entwickelte das gesamte Marken- und Retail-Konzept der Mall, vom übergeordneten Gestaltungsthema über das Corporate Design und Wayfinding-System bis hin zur architektonischen Innengestaltung und Mieterkoordination. Auf dem eigens geschaffenen Areal mit einer Fläche von rund zehn Fußballfeldern vereint die Mall nun Shopping, Freizeit sowie Wohnen und Arbeiten. Durch 46.000 qm Retail-, 5.000 qm Gastronomie- und über 14.000 qm für Freizeitangebote, samt Multiplexkino und Indoor-Surfanlage wird das multifunktionale Erlebnis-Center im Kanton Luzern rund um den Ebisquare zu einem kulturellen Treffpunkt für die gesamte Region.

In Zeiten des Überangebots und Einkaufens per Mausklick lautete die klare Zielvorgabe der Projektentwickler FREO Switzerland AG, zugehörig zur Investmentgesellschaft FREO Group: Die Mall of Switzerland muss zu einer echten Destination werden, zum favorisierten „Third Place", für Mieter und Besucher gleichermaßen. Letztere sollen nicht bloß einkaufen, sondern sämtliche Funktionen städtischer Zentren an ihrem neuen Lieblingsort vereint auffinden. Ausgehend von der Lebendigkeit und Vielfalt der Schweiz mit ihren 26 Kantonen, ihrer Fülle an Kulturen, Sprachen und Traditionen, war der Leitgedanke für das Center schnell geboren: Facettenreichtum und echte „Swissness“. Die Designsprache der Mall überträgt diesen Begriff in einen modernen Kontext. Das Logo der Mall of Switzerland wurde aus dem Schweizer Kreuz abgeleitet und zu einem polygonen Muster verdichtet. Die Grundfarben der Mall bilden das kräftige Rot der Schweizer Flagge sowie dessen Abstufungen. Grundform für Grafikelemente ist das Hexagon in farbigen Akzenten, angelehnt an den Gedanken des vielfältig bunten Kaleidoskops. Traditionelle Elemente, abgeleitet aus allen Kantonsflaggen, finden sich unter anderem als moderne Wandmuster wieder. Schweizer Landschaftsaufnahmen werden in Collagen als Wandgestaltung verwendet. Die gesamte Innenarchitektur greift den Facetten- und Formenreichtum des Landes weiter auf und spielt leicht und selbstverständlich mit Schweizer Werten, modern und neuinterpretiert. Ursprüngliche Materialien wie Eiche und Ulme, Terrazzo, Asphalt und Quartz schaffen einen Bezug zur Natürlichkeit des Landes.

Ein Novum in der Schweizer Shoppingcenterlandschaft stellt auch das vor- und rückspringende Mieterfassadenkonzept, die „Jumping Facades", dar. So entsteht in der Mall der Eindruck einer natürlich gewachsenen Innenstadt. Dieses Prinzip garantiert den Mietern einen großen Gestaltungsspielraum und die Möglichkeit, durch offene Fassaden ihre Marke und ihr Produkt besonders in den Vordergrund zu stellen. Der Besucher erfährt ein individuelles Shopping Erlebnis, denn die Barriere zwischen Mall und Store wird weitestgehend aufgehoben.Die Kommunikation für die Mall of Switzerland wurde mit einem ganzen Potpourri an Marketinginstrumenten unterstützt. Vermarktungsbroschüren und eine Design Guideline bündeln für potenzielle Mieter alle wichtige Informationen und Fakten rund um die Mall of Switzerland, die Website und ein emotional aufgeladener Imagefilm wecken zusätzliches Interesse für das Projekt.

 Ein aufwendig gestalteter und von Schwitzke umgesetzter Showroom machte das Look & Feel der Mall bereits vor ihrer Realisierung greifbar und zeigt anhand vieler Details, wie sich das übergeordnete Leitthema der Vielfalt auch im Design konsequent spielen lässt.

„Rein ästhetische Lösungen können bei der nachhaltigen Entwicklung eines Shoppingcenters nicht ausreichend sein. Vielmehr geht es um ein konsequent gedachtes Storytelling und ein ganzheitliches Marketing. Das Gestaltungskonzept der Mall of Switzerland transportiert die Atmosphäre und das Lebensgefühl der Schweiz und setzt den  Begriff ,Swissness' gleichbedeutend mit hohem Qualitätsanspruch und innovativem Pioniergeist. Es ist ein Center entstanden, das wenige Wünsche offen lassen dürfte“, kommentiert Karl Schwitzke, geschäftsführender Gesellschafter der Schwitzke GmbH, die konzeptionelle Arbeit.


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