Mittwoch, 06. Dezember 2017, 10:15 Uhr
Loewe

Opulenz, Magie & Modern Romance bei Luv Interior Hamburg

Loewe hat das Fernsehen erfunden und ist Vorreiter bei State-of-the-Art-OLED-Technologie. Und die ist in ihrer Opulenz, den faszinierend authentischen Bildern und überwältigenden Farben spektakulär anders als das, was bisher auf TV-Bildschirmen zu sehen war. Mit ‘Bild 3’, ‘Bild 4’, ‘Bild 5’, ‘Bild 7’ und ‘Bild 9’ besitzt der Hersteller das individuellste OLED-Portfolio auf dem Markt. Loewes Creative Director, Bodo Sperlein, konzipierte einen kunstvoll-subtilen OLED-Demonstrationsfilm. In London gab es ‚Stilllight’, eine Ausstellung ausgesuchter Stillleben der OLED-Kampagne, die der britische Fotograf Jake Curtis für Loewe realisierte. In Hamburg wurden vergangene Woche Bodo Sperleins aktuellste OLED-TVs ‘Bild 5’ und ‘Bild 9’ in einer von der Londoner Stylistin Lisa Jahovic kuratierten Installation bei Luv Interior gezeigt. 

Der Fernseher wird zum Kunstobjekt: „The Jewel for the Home“, erklärt Bodo Sperlein, der Loewes OLED-Kampagne gemeinsam mit der Londoner Set-Designerin und Art Directorin Lisa Jahovic in einer kunstvollen Installation bei Luv Interior im Hamburger Schanzenviertel umsetzte. Der Einrichter in der ehemaligen Verwaltervilla der Hamburger Schanzenhöfe, mutiert temporär zur Theaterbühne. Möbel wurden gerückt, Wände gestrichen. Bei den Farben entschied sich Sperlein für die fast 250 Jahre alte britische Farbmanufaktur Little Greene aus Manchester. Die verwendeten Textilien sind vom schwedischen Stoff- und Teppichhersteller Kinnasand, bekannt für seine minimalistischen, nordischen Designs. Auf den OLED-Fernsehern wird Videokunst und Loewes OLED-Movie gezeigt. Und da wird deutlich: OLED-Qualität mit ihrem nuancierten, facettenreichen Farbspektrum ist ein packendes Seherlebnis. 

Im Erdgeschoss gab Bodo Sperlein Backstage Einblicke seiner Ideen zum OLED-Demonstrationsfilm, der im Sommer in London mit einem hochkarätigen Kamera-Team produziert wurde. Die Räume orientieren sich an der Location der Filmproduktion – ein verwunschenes, über hundert Jahre altes Townhouse im Londoner Norden. Dort hatte Set-Designerin und Stylistin Hana Al-Sayed, die u.a. für die Britische Vogue, New York Times, Gucci, Dior, Hermés und als Redakteurin für das Trendsetter-Magazin Hole & Corner arbeitet, beinahe das gesamte untere Stockwerk in die reinste Renaissance-Wunderkammer verwandelt. Duftende englische Rosen, Gräser, filigrane Blüten, hauchzartes, schimmerndes Bleikristall, gigantische Halbedelsteinbrocken, rohe Eier, Käfer, Federn, Karaffen, Samt und Taft. All das wurde in unterschiedlichen Szenen arrangiert und anschließend fotografiert und gefilmt. 

Gemeinsam mit dem Londoner Interior-Fotografen Jake Curtis sowie den Videographern Pete Drinkell und Ian Alardyce sowie dem Londoner Design Studio Small, verwandelten sich Bodo Sperleins Visionen in bewegte Bilder: opulente Blumenbouquets, wundersam leuchtende rote Beete, aquamarinblaue Tinte, die langsam auf den Grund einer funkelnden Karaffe abtaucht. Federboas und der Werktisch eines Alchimisten... 

Im Dachgeschoss entstand eine Art Textilskulptur mit Stoffen der Kinnasand-Kollektion, kombiniert mit „emancipath“, einer Videoarbeit, die das Berliner Studio Zeitguised, dessen Arbeiten u.a. im Museum für Zeitgenössische Kunst in Barcelona gezeigt wurden, exklusiv für Kvadrat produzierte. „emancipath“ verbindet physischen mit digitalem Raum. Der Film ist eine poetische Metamorphose, zeigt bewegte Textil-Körper, nahtlos fließende Transformationen organischer und geometrischer Formen, die sich ununterbrochen bewegen und zwischen Abstraktion und Realität mäandern. Zu Beginn der Looping-Sequenz scheint die von Giulio Ridolfo entworfene Auswahl an Kvadrat-Textilien über unterschiedliche geometrische Formen zu fließen, als würden sie sich endlos vermehren. Dann beginnen sie plötzlich ein unvorhersehbares Eigenleben, wölben und verbiegen sich und mutieren zu eigenständigen, den Raum sprengenden Gebilden. 

Loewes Creative Director Bodo Sperlein ist ein Querdenker, der Design, Kunst, Handwerk und Hightech zu einem innovativen Konglomerat vernetzt. Was ihn mit CEO Mark Hüsges verbindet: beide sind Perfektionisten. Deshalb wurde eigens für die IFA, der Internationalen Funkausstellung in Berlin ein kunstvoll subtiler OLED-Demonstrationsfilm kreiert. „Um diese faszinierende Technik zu demonstrieren, wird meist stereotyper Content gezeigt. Racing cars, Speedboote, Haarnadelkurven, Sonnenauf- und untergänge”, erklärt Bodo Sperlein. „Ich beschäftige mich intensiv mit der äußeren Form, da schwebten mir entsprechend andere Bilder zum Thema OLED vor Augen”, meint Sperlein, der am Camberwell College der University of London Produktdesign studierte und mit seinem Team in einem Studio an Londons Southbank arbeitet. Beim Thema OLED denkt er an Chiaroscuro, Rembrandt, Neo-Romantik, die Ästhetik expressionistischer Stummfilme mit ihren scharfen Hell-Dunkel-Gegensätzen, Opulenz, Matisse, Caravaggio, Bram Stoker und barocke Stillleben. Warum so viel Schwarz? „OLED Pixel leuchten selbst. Das kann man sich wie Sterne am Nachthimmel vorstellen. Sind OLED-Pixel aus, sind sie schwarz. Dieses absolute Schwarz, womit man auch Weltraumteleskope kalibriert und Satelliten tarnt, war für mich der Ausgangspunkt unseres Demo-Films“, erklärt Sperlein. 

Bodo Sperlein sieht das Projekt als Gesamtkunstwerk: „Das Ergebnis ist so vielschichtig, wie das gesamte Team. Wenn die richtigen Menschen zusammenkommen, fangen Gedanken an zu fliegen. Dieser Fokus auf Details, das Streben nach Perfektion, Teamgeist, Passion und Enthusiasmus tragen dazu bei, dass bei Loewe Produkte mit Seele entstehen, die sich abheben.” 

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