Mittwoch, 28. Februar 2018, 15:45 Uhr
Things I like GmbH

Gründer und Finanzchef von Monoqi verlassen das Unternehmen

Erst vorgestern hat die Things I Like GmbH den am 23. Februar 2018 beim zuständigen Amtsgericht Berlin-Charlottenburg eingereichten Antrag auf Eröffnung eines vorläufigen Insolvenzverfahrens zurückgezogen. Heute gibt das Unternehmen bekannt, dass sich Gründer und Anteilseigner von Monoqi, Simon Fabich, aus dem Unternehmen zurückzieht. Ebenso verlässt Finanzgeschäftsführer Wolfgang Jünger die Online-Plattform – Manfred Ritter war als dritter Geschäftsführer bereits zu einem früheren Zeitpunkt aus seinem Amt ausgeschieden. „Mit Monoqi bewegen wir uns in einem anspruchsvollen Marktumfeld und stehen mit dem Flash Sale-Business Modell noch einmal vor besonderen Herausforderungen“, erklärt Simon Fabich. „Umso mehr freut es mich, dass es uns gelungen ist, Monoqi mit umfangreichen Finanzierungszusagen eine sichere Perspektive zu bieten. Dennoch braucht es ergänzende Ansätze. Daher halte ich es für einen geeigneten Zeitpunkt, den schon vor längerer Zeit eingeleiteten Weg fortzuführen und mich aus der Geschäftsleitung zurückzuziehen.“

Mit frischem Kapital und umfassenden Plänen zur Erweiterung des Geschäftsmodells blickt die Things I Like GmbH, Eigentümer der Design-Plattform MONOQI.com, zuversichtlich in die Zukunft. Das Unternehmen war aufgrund bilanzieller Überschuldung und unvorteilhafter Finanzierungsformen in Schwierigkeiten geraten. Durch Darlehens-Restrukturierungen und frisches Kapital bestehender Investoren sind diese nun beseitigt.

Zum neuen Geschäftsführer wurde Niels Nüssler ernannt. Der ehemalige Geschäftsführer des Marktplatzes DaWanda bringt umfangreiches Know-how in der Unternehmensführung, im Markenaufbau und Online-Marketing mit. Nüssler ist unter anderem Mitgründer von dinnerfordogs.de und der Dessous-Marke change.com und verfügt über zusätzliche Expertise im Retail und E-Commerce-Bereich. In seiner neuen Rolle als Geschäftsführer der Things I Like GmbH hat er bei Monoqi viel vor: „Dank unserer Investoren können wir nun wieder nach vorn schauen und uns auf das konzentrieren, was wir wirklich gut können – unseren designbegeisterten Kunden phantastische Designer und erstklassige Designprodukte zugänglich machen. Trotzdem brauchen wir auch Veränderung.“

Geplant ist eine Erweiterung des Geschäftsmodells und eine offenere Gestaltung der Online-Plattform, die bisher ausschließlich als „closed community“ organisiert ist. Zudem sollen das Produktportfolio und auch das Angebot dauerhaft verfügbarer Designerstücke weiter ausgebaut werden. Mit neuen Werbeformen und einem stärkeren Fokus auf die technologische Entwicklung will sich Monoqi breiter aufstellen und neue Kundengruppen erschließen.


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