Freitag, 13. April 2018, 11:30 Uhr
Stellenangebote im Vergleich

In diesen Städten gibt es das größte Home-Office-Angebot

In Deutschland wird Arbeitssuchenden noch eher selten die Option angeboten, im Home Office zu arbeiten. Das zeigt eine Analyse von über 900.000 aktuellen Stellenangeboten in den 20 größten deutschen Städten durch den Bildungsanbieter, die WBS Gruppe. Demnach wird durchschnittlich in fast zwei von hundert Jobinseraten eine Home-Office-Option angeboten. In Düsseldorf gibt es bei 3,4 % aller Stellenangebote die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten – so viel, wie in keiner anderen deutschen Stadt. 

Hinter Düsseldorf belegt Bochum den zweiten Platz des Rankings. In insgesamt 2,4 % aller 9.217 angebotenen Arbeitsstellen kann hier das Wohnzimmer zum Büro werden. Das dritthöchste Home-Office-Stellenangebot gibt es in München und Stuttgart. In jeweils 2 % der Inserate wird Arbeitssuchenden die Option offeriert, die Arbeit von zu Hause aus zu erledigen. Auch Frankfurt am Main (1,9 %) schneidet in der Studie überdurchschnittlich ab.

Berlin landet nur im Mittelfeld des Rankings. In der Hauptstadt wird Arbeitssuchenden nur in 1,5 % aller Jobinserate die Möglichkeit geboten, von zu Hause aus zu arbeiten. In Hamburg liegt der Anteil an Home-Office-Stellen bei 1,6 %. Damit landen die beiden größten deutschen Städte unter dem Durchschnitt des Gesamt-Rankings von WBS. In insgesamt 1,7 % aller 889.674 untersuchten Stellenangebote wurde die Option vermerkt, von zu Hause aus arbeiten zu können. 

Die letzten Ränge des Rankings belegen Wuppertal und Duisburg. In den zwei Städten aus der Metropolregion Rhein-Ruhr wird Arbeitssuchenden nur in weniger als einem Prozent aller Jobinserate angeboten, im Home-Office zu arbeiten. In Wuppertal liegt die Quote bei 0,5 %, in Duisburg bei 0,6 %. Die Hansestadt Bremen landet mit einem Angebot von 0,9 % Home-Office-Jobinseraten auf dem drittletzten Platz.

Der Vorstand der WBS Gruppe, Joachim Giese, kommentiert die Analyse: „Das Home-Office gehört mittlerweile zur modernen Büroarbeit dazu. Eltern können dadurch zum Beispiel die Arbeit besser mit der Familie verbinden. Da überrascht es doch sehr, dass die eigentlich so modernen Städte Berlin und Hamburg in unserer Analyse nur im Mittelfeld rangieren, während das als ‘Malocher-Stadt’ bekannte Bochum mit dem dortigen Angebot an Arbeitsstellen mit Home-Office-Option auf dem zweiten Platz landet. Jedoch wurde diese Option insgesamt nur in 1,7 % aller Stellenangebote, die wir untersucht haben, explizit aufgeführt. Das zeigt, dass das Home Office zu den besonderen Angeboten des deutschen Arbeitsmarktes zählt und gewiss nicht in jedem Beruf möglich ist. Wir bei der WBS Gruppe unterstützen die moderne und flexible Büroarbeit. So nutzen bei uns im Unternehmen rund ein Viertel aller Mitarbeiter die Option, von zu Hause aus zu arbeiten.” 

Alle Ergebnisse der Untersuchung finden Sie unter: https://www.wbs-gruppe.de/home-office-index-deutschland/ 

Die WBS Gruppe ist einer der größten privaten Bildungsanbieter in Deutschland. Die hochwertige, moderne und persönliche Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten steht dabei im Fokus. Die Gruppe erzielt einen jährlichen Umsatz von rund 103 Mio. Euro. Ihre Unternehmen beschäftigen mehr als 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und haben rund 2.000 Trainer und Lehrkräfte im regelmäßigen Einsatz.



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