Montag, 16. April 2018, 08:50 Uhr
Interstuhl

Sieger beim Wettbewerb ‘Mein gutes Beispiel’

Die Initiative ‘Unternehmen für die Region’, der Zentralverband des Deutschen Handwerks und die Bertelsmann Stiftung haben fünf Unternehmen im Wettbewerb ‘Mein gutes Beispiel 2018’ ausgezeichnet. Herausragende Projekte und Initiativen in den Bereichen politische Bildung, Regionalentwicklung, Förderung von Senioren und im Bereich Bildung und Ausbildung wurden am 12. April in Berlin feierlich geehrt. Interstuhl ging mit dem ‘Interstuhl-Generationenvertrag’ ins Rennen und konnte den Preis „Mein gutes Beispiel“ in der Kategorie „Große Unternehmen ab 250 Mitarbeiter“ für sich entscheiden.

Das 1961 in Meßstetten-Tieringen gegründete Familienunternehmen ist seinem Traditionsstandort auf der schwäbischen Alb und dem Ziel, erfolgreiche Stuhl-Konzepte für die Zukunft zu entwickeln bis heute treu geblieben. Nicht umsonst gilt Interstuhl mit Helmut und Joachim Link als geschäftsführende Gesellschafter heute als der Spezialist für professionelles Sitzen. „Verantwortung und Nachhaltigkeit sind seit jeher wichtige Motivatoren unserer Unternehmensführung“, erklärt Joachim Link. „Ziel unseres ökonomischen Handelns ist die Unternehmenssicherung für die nächsten Generationen und die Standortsicherung für die Mitarbeiter in der Region. Corporate Social Responsibility, CSR, ist somit kein weiter Marketing-Trend, sondern innere Überzeugung unseres Familienunternehmens. Wir folgen dabei einer Forderung des Rats für Nachhaltigkeit, nach der zukunftsfähiges Wirtschaften bedeutet, unseren Kindern und Enkelkindern ein intaktes ökologisches, soziales und ökonomisches Gefüge zu hinterlassen. Das eine ist ohne das andere nicht zu haben.“ 

Eine Maxime, an der sich auch der sogenannte Interstuhl-Generationenvertrag orientiert. Interstuhl richtet sich mit diesem an Menschen aller Altersgruppen und organisiert bzw. finanziert im Unternehmen und in der Region vielfältige Angebote, die den Zusammenhalt unserer Gesellschaft nachhaltig stärken. „Von der Wiege bis zur Rente“ hält der Generationenvertrag Aktionen bereit: So werden neu geborene Mitarbeiterkinder mit der Pflanzung eines eigenen Apfelbäumchens im Leben begrüßt. Im Anschluss geht die Unterstützung bei der Ganztagesbetreuung in Kita und Grundschule weiter, ehemalige Mitarbeiter geben Kindern Technikunterricht, kostenloser Englischunterricht wird für alle Kinder ab drei Jahren angeboten und weil „Futter für den Kopf“ nicht alles ist, sorgt die Kantine mit kostenfreiem Mittagessen für leibliches Wohl. 

Auch Rentner und Senioren in Tieringen werden vom Unternehmen mit einem kostengünstigen Mittagstisch versorgt. Mindestens zweimal im Jahr tagt zudem der Interstuhl Rentner-Stammtisch und hält gute alte Kontakte lebendig. Für Jugendliche und junge Erwachsene bietet der Hersteller derzeit 19 verschiedene Ausbildungsberufe an – Kinder von Mitarbeitern wird sogar ein Anrecht auf einen Ausbildungsplatz bei Interstuhl zugestanden. Zum sozial engagierten Beschäftigungskonzept gehört die Integration von Flüchtlingen ebenso wie die Vergabe von Aufträgen an Menschen mit Handicap. Für die Lebenshilfe Zollernalb beispielsweise ist Interstuhl der größte Arbeitgeber. 

Gelebtes Engagement für zukünftige Generationen ist der Umweltschutz: So betreibt das Unternehmen dahingehende Bildungsarbeit, engagiert sich im Landschaftsschutz, schuf einen eigenen Wanderweg und stellt Mittel für umweltverträgliche Mobilität zur Verfügung. Außerdem ordnet Interstuhl sein gesamtes unternehmerisches Handeln einem mehrfach ausgezeichneten Umweltmanagement unter, das die umweltgerechte Produktion genauso umfasst, wie eine ökologische Energiegewinnung oder vorbildliche Recyclingkonzepte.

Durch kreatives und unbürokratisches soziales Engagement einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft haben – das zeichnet die Teilnehmer des Wettbewerbs „Mein gutes Beispiel 2018“ aus. Der Preis wurde in diesem Jahr zum siebten Mal vergeben. Die Preisträger richten ihr Engagement erfolgreich auf die verschiedensten Themen: Lebenswerte Region, Bildung und Ausbildung, Soziale Benachteiligung, Integration, Inklusion von Menschen mit Behinderung oder das Thema Gesundheit. 

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