Montag, 23. April 2018, 11:30 Uhr
Schindler

Der Aufzug als Kommunikationsmedium

Schindler präsentiert seit heute auf der Hannover Messe 2018, bis zum 27. April, gemeinsam mit dem Industriepartner Huawei die digitale Plattform ‘Schindler Ahead’. Im Fokus stehen die ‘DoorShow’, ein Werbe- und Informationsmedium für Aufzugstüren, sowie weitere digitale Services, die das Warten vor dem Aufzug zum Erlebnis machen und Gebäudebetreiber in Echtzeit über den Status ihrer Anlagen auf dem Laufenden halten sollen.

Mit ‘Schindler Ahead’ hat der führende Anbieter von Aufzügen und Fahrtreppen eine digitale Plattform geschaffen, die Kunden, Fahrgäste, Anlagen und Servicemitarbeiter miteinander vernetzt. Der permanente Datenfluss eröffnet neue Möglichkeiten: Internetfähige Aufzüge können zum Kommunikationsmedium für Betreiber und Nutzer werden. Integrieren lässt sich beispielsweise die ‘DoorShow’, bei der ein netzwerkfähiger Projektor die Außenflächen von Aufzugstüren mit Bildern und Videos bespielt – ein Blickfang mit kommerziellem Potenzial, etwa für Einnahmen von Werbepartnern. Diesen Mehrwert haben bereits einige Hotels erkannt und bieten ihren Gästen während des Wartens auf den Aufzug Informationen über die Sehenswürdigkeiten der Stadt oder offerieren exklusive Getränkeangebote. In Wohn- oder Geschäftshäusern bietet ‘Schindler Ahead’ die Anbindung eines zentral gesteuerten digitalen schwarzen Bretts. Mit dem ‘Ahead BlackBoard’ können Nutzer oder Hausbewohner gezielt über objektrelevante Vorgänge informiert werden.

Neue Perspektiven bietet diese Art der digitalen Vernetzung auch für Aufzugsbetreiber: Sie haben von jedem Ort der Welt aus jederzeit Zugriff auf die Anlagendaten und sind so in Echtzeit stets informiert, ob die Anlage läuft, ein Techniker im Einsatz ist oder eine Wartung ansteht. Zudem optimiert ‘Schindler Ahead’ die Zuverlässigkeit der Anlagen, denn durch die Anbindung an das Internet können Daten direkt analysiert und Probleme beispielsweise bereits vor dem Auftreten antizipiert und behoben werden. Aufzüge und Fahrtreppen von Schindler senden bereits heute mehr als 200 Mio. Nachrichten pro Tag zur Datenanalyse an die Server. Jeder neue Schindler-Aufzug ist technisch dazu vorbereitet. Ältere Modelle können mit vergleichsweise geringem Aufwand ebenfalls vernetzt werden.

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