Montag, 28. Mai 2018, 13:45 Uhr
Werner Sobek

Vordenker des Leichtbaus feiert 65. Geburtstag

Herausragende Leistungen bei der Gestaltung und Konstruktion der gebauten Umwelt – stets unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit beziehungsweise der Minimierung von Energie und Materialverbrauch – prägen die Arbeit von Werner Sobek. Auch Lehre, Forschung und gesellschaftliches Engagement nehmen in seinem Schaffen einen breiten Raum ein. All dies hat weltweit zu großer Anerkennung geführt. Am 16. Mai feierte der renommierte Architekt und Ingenieur seinen 65. Geburtstag.

Werner Sobek gilt international als Vordenker des Leichtbaus und der Nachhaltigkeit. Für sein Lebenswerk wurde er bereits 2015 mit dem Fritz-Leonhardt-Preis geehrt. Nur einen Tag nach seinem Geburtstag nahm er den Balthasar-Neumann-Preis 2018 entgegen – für sein jüngstes Werk, den viel beachteten Testturm von thyssenkrupp in Rottweil. Der Preis, der „herausragende technische und baukulturelle Qualitäten“ auszeichnet, wurde am 17. Mai in der Würzburger Residenz verliehen.

Sobek lebt und arbeitet in Stuttgart; dort ist auch der Hauptsitz der von ihm 1992 gegründeten Firmengruppe, die weltweit für Engineering, Design und Nachhaltigkeit steht; die Werner Sobek Group hat mehr als 300 Mitarbeiter und ist neben Stuttgart auch in Buenos Aires, Dubai, Frankfurt, Istanbul, London, Moskau und New York vertreten. Die Geschäftsführung seiner Unternehmen hat er schon vor Jahren in die Hände der nächsten Generation übertragen. Werner Sobek bringt sich jedoch auch weiterhin als Gestalter, Impuls- und Ideengeber ein, so z.B. jüngst beim Experimentalgebäude UMAR in der Schweiz – eine vollständig auf den Rezyklierprozess im Bauwesen ausgerichtete Wohneinheit. 

An Rückzug denkt Werner Sobek noch lange nicht. Er wird auch in den kommenden Jahren seinen Beitrag zur Gestaltung der gebauten Umwelt von morgen leisten: „Wir stehen vor einem essenziellen Materialproblem, einem Massenstromproblem, einem Verfügbarkeitsproblem. Wir müssen den gängigen städtebaulichen Ansatz überwinden und Lösungen für den entstehenden Bedarf auf Basis der Bevölkerungsexplosion entwickeln“, so der Visionär.


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