Freitag, 20. Juli 2018, 11:45 Uhr
Uponor

Deutschlands höchstgelegene Fußbodenheizung

Das Außenthermometer steigt auch im Hochsommer selten über fünf Grad und häufig peitscht der Wind aus West Regen über das Zugspitzplateau herüber. Im Panorama 2962 erleben die Gäste seit 1. Juli 2018 bei alpinen Schmankerln das Naturschauspiel und den grandiosen Blick durch die bodentiefen Fenster sehr unmittelbar und dennoch angenehm temperiert. In Deutschlands neuem Gipfelrestaurant sorgt die Fußbodenheizung Uponor Classic für zugluftfreie und behagliche Strahlungswärme auf knapp 3.000 m Höhe. Der Planer, Johannes Hasenauer Technisches Büro GmbH, und das ausführende Fachunternehmen, Luzian Bouvier Haustechnik & Fliesen GmbH, entschieden sich zudem auch bei der Heizungsanbindung und Trinkwasserinstallation für Installationssysteme von Uponor.

Vom Bereich Panorama 2962 Gipfelblick haben die Gäste freie Sicht auf das scheinbar zum Greifen nahe Gipfelkreuz. Nach dem Abbau des Baukrans ist das goldene Kreuz an der Zugspitze wieder „Top of Germany“. Bis zu 550.000 Besucher aus aller Welt genießen jährlich die grandiose Fernsicht auf über 400 Gipfel in Österreich, Italien, der Schweiz und Deutschland – wie die Tiroler Wildspitze, den Großglockner, den Ortler und den Piz Bernina.

Die Zuspitze ist der kälteste Ort Deutschlands, aber zugleich auch der sonnigste - 1.800 Sonnenstunden im langjährigen Mittel. Verständlich, dass auf dem höchstgelegenen Restaurant Deutschlands an der Talseite des Gebäudes und auf dem Dach eine Photovoltaikanlage in Südausrichtung installiert ist. Der mit der PV-Anlage erzeugte Strom versorgt die drei 45-kW-Patronen zur Erwärmung des Heizungswassers im 300 l fassenden Pufferspeicher. Der Großteil des Stroms wird direkt eingespeist.

Die Heizlast wird im Gastronomiebereich über 720 qm Fußbodenheizung Uponor Classic abgedeckt. Das Trägerelementsystem ist ideal als Fußbodenheiz- und -kühlsystem für variable Bodenaufbauten im Wohnungs- und Gewerbebau. Die drei Mattenraster ermöglichen die optimale Anpassung der Heizrohrabstände an den Wärmebedarf und Oberbodenbelag. Durch die Trennung von Heizebene und Dämmschicht ist das System in Kombination mit geeigneten Dämmstoffen auch für hohe Verkehrslasten geeignet. Die beschichteten Trägerelemente und die robusten Rohrhalter fixieren die Systemrohre zuverlässig in der Heizebene und ermöglichen eine sehr gute Estrichumschließung. Im Eingangsbereich und im Treppenhaus kommen Heizkörper und Türluftschleier zum Einsatz.

Das Heizungswasser wird auf einen Temperaturbereich von 35 °C bis 45 °C erwärmt. Die Heizkörper und die Heizungsverteiler für das Trägerelementsystem 'Uponor Classic' sind mit insgesamt 250 m Verbundrohrsystem 'Uponor MLC' in den Dimensionen 16 bis 40 mm angebunden.   

In einem 1.000 l fassenden Pufferspeicher für die Warmwasserbereitung wird das Wasser auf Zapftemperatur vorerwärmt. Gut 25 % der dazu benötigten Heizenergie wird durch die Abwärme der Kältemaschinen der Kühlzellen für die Küche mittels Plattenwärmetauschern gewonnen.

Täglich werden von der Talstation am Eibsee 6.000 l Trinkwasser zur Bergstation gepumpt. Die Trinkwasserversorgung wird auf vier Geschossen über 500 m Verteil- und Steigleitungen mit dem Uponor Verbundrohrsystem erschlossen. Hauptverbraucher sind neben der Küche die WC-Anlagen.








Das könnte Sie auch interessieren...

Dienstag, 12. April 2016, 10:40 Uhr
SHK-Barometer

Stimmung ungetrübt

Das deutsche SHK-Gewerbe ist in seinen Umsatzerwartungen für 2016 optimistisch. Die jüngsten Ergebnisse des BauInfoConsult SHK-Barometers zeigen, dass neun von zehn Unternehmen davon ausgehen, im e... weiter

Montag, 26. November 2018, 14:15 Uhr
GET Nord

Positive Bilanz

Mit einer positiven Bilanz ist die GET Nord am Samstag auf dem Gelände der Hamburg Messe und Congress zu Ende gegangen. Über 500 Aussteller aus 15 Nationen präsentierten vom 22. bis 24. November ... weiter

Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass diese Seite Cookies verwendet. Mehr Infos