Donnerstag, 28. März 2019, 08:45 Uhr
Red Dot Award: Product Design 2019

80 Mal "Best of the Best" verliehen

Die Jury des Red Dot Award: Product Design 2019 hat ihre Entscheidung getroffen und die besten Produkte des Jahres prämiert. Aus den eingereichten Objekten wählten die Experten nach intensiven Diskussionen lediglich diejenigen aus, die durch ihre herausragende Gestaltungsqualität überzeugen. Die Wettbewerbssieger setzen mit ihren Leistungen Trends in der Designbranche und geben Ausblicke auf die künftigen Entwicklungen. Nachhaltige und individualisierbare Produkte stehen aktuell hoch im Kurs.

2019 reichten Designer und Unternehmen aus 55 Ländern mehr als 5.500 Produkte zum Wettbewerb ein. „In diesem Jahr ist die Qualität der Einreichungen sehr hoch. Was mir gut gefällt, ist, dass die Anmeldungen sehr international sind, sodass sich ein richtiges Crossover verschiedener Kulturen, die gleiche Probleme lösen, ergibt. Es ist schön zu sehen, dass eine große Varianz in den Resultaten vorhanden ist“, beschreibt Designerin und Jurorin Adriana Monk die diesjährigen Einreichungen.

Im Rahmen eines mehrtägigen Evaluierungsprozesses haben sich die Juroren mit jedem einzelnen Produkt intensiv auseinandergesetzt und die Einreichungen eingehend geprüft. Eine Auszeichnung können die Experten nur im Rahmen einer Gruppenentscheidung vergeben. Der Prozess lebt von spannenden Diskussionen und dem offenen Austausch zwischen den Jurymitgliedern. „Wie wir zu einer gemeinsamen Entscheidung kommen? Das ist ganz einfach. Wir reden“, verrät Design-Berater und Juror Robin Edman. Adriana Monk empfindet den Austausch als fruchtbarsten Teil des Jurierungsverfahrens: „Diese Diskussion zu haben, ist wirklich das Beste am Wettbewerb. […] Sie bringt zum Vorschein, was tatsächlich gutes Design ist.“

Gute Gestaltung eint alle Preisträger des Red Dot Award: Product Design 2019. Die Jury vergab die höchste Auszeichnung des Wettbewerbs, die die besten Objekte einer Kategorie würdigt, an lediglich 80 Produkte. Der Red Dot: Best of the Best ging damit an nur 1,5 % der Einreichungen – ein Zeichen dafür, dass ihre Designqualität wegweisend ist. Darüber hinaus wurden 1.549 Entwürfe mit dem Red Dot, der Auszeichnung für hohe Designqualität, prämiert. Die Honourable Mention wurde an 43 Produkte vergeben. Sie überzeugten die Jury mit gut durchdachten Detaillösungen.

„Ich gratuliere den Preisträgern ganz herzlich zu ihrem großartigen Erfolg. Dass ihre Produkte dem strengen Urteil der Jury standhalten konnten, zeugt von ihrer ausgezeichneten Designqualität. Damit setzen die Sieger maßgebende Trends in der Designbranche und zeigen, wohin es künftig gehen kann“, so Professor Dr. Peter Zec, Initiator und CEO von Red Dot, über die Sieger.

Heutzutage sind der Individualisierung kaum Grenzen gesetzt. Dass mit dem Streben nach Selbstbestimmtheit auch eine Veränderung unserer Produktkultur einhergeht, ist spätestens nach Sichtung der Entwürfe, die in diesem Jahr ausgezeichnet wurden, klar. Seien es Autos, Kleidung oder Möbel – Produkte sind häufig personalisierbar und können individuell vom Kunden zusammengestellt werden. So sind viele Objekte, die im Red Dot Award: Product Design 2019 ausgezeichnet wurden, in unterschiedlichen Farbkombinationen und Größen erhältlich oder lassen sich auf andere Weise auf die speziellen Bedürfnisse des Nutzers anpassen.

Ebenso wie individualisierbare Entwürfe boomen umweltfreundliche Produkte. Das Thema Nachhaltigkeit hat längst die breite Masse erreicht. Auch für die Jury ist der Trend von Bedeutung.

Im Rahmen der Red Dot Gala werden die Preisträger im Essener Opernhaus, dem Aalto-Theater, geehrt. Dort erhalten die Sieger des Red Dot: Best of the Best, unter ihnen Apple, Bosch, Blackmagic Design, Ferrari, Grohe, Hyundai, LG, und Sony, ihre verdienten Trophäen auf der Bühne vor rund 1.200 internationalen Gästen. Auf der anschließenden Designers’ Night im Red Dot Design Museum wird bis in die Morgenstunden gefeiert und die ausgezeichneten Produkte halten Einzug in die Ausstellung „Design on Stage“. Diese ist für fünf Wochen im Museum zu sehen.





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