Freitag, 07. Juni 2019, 10:05 Uhr
Light + Building

2020 im 20. Jahr - mit Leitthema „Dynamische Digitalisierung“

Unter dem Motto „Connecting. Pioneering. Fascinating.“ feiert die Light + Building vom 8. bis 13. März 2020 in Frankfurt nicht nur Jubiläum im zwanzigsten Jahr, sondern eine globale Branche im steten Aufwind. Denn vernetzte Licht- und Gebäudetechnik ist der Katalysator des einundzwanzigsten Jahrhunderts. „Sie hat das Potenzial Effizienz, Sicherheit, Komfort und Gesundheit für einen Großteil der Weltbevölkerung sicherzustellen. Davon profitieren insbesondere rasant wachsende urbane Räume.“, so Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt.

Die Messe stellt daher die Vernetzung intelligenter Gebäudesysteme untereinander genauso ins Scheinwerferlicht wie den Einfluss zukunftsweisenden Lichtdesigns. Die Top-Themen im Überblick:

Als Leitthema zieht sich die „Dynamische Digitalisierung“ wie ein roter Faden durch alle Top-Themen. Diese referenzieren in den Kategorien „Connecting“, „Pioneering“ und „Fascinating“ auf den Claim der nun zwanzigjährigen Light + Building.

So thematisiert die Weltleitmesse mit „Progressivem Energie-Management“ die teils wechselhaften Rollen von Energieerzeugern und -abnehmern. Technisch geregelt kann es mithilfe von smarter Gebäudeautomatisierung werden. Außerdem bildet „Smart Urban“ den Ist-Zustand und die Zukunft intelligenter E-Quartiersinfrastruktur ab. Zudem erfordert die perspektivische Zunahme von E-Mobilität eine flächendeckend effiziente Ladeinfrastruktur. „Fortschrittliche E-Ladeinfrastruktur“ bildet diesen Komplex innerhalb der Light + Building ab. Hinzu kommt „Vernetzte Sicherheit“ als ein weiteres zentrales Anliegen von Branche und Anwendern. Alle vier Blöcke sind dem Top-Thema „Connecting“ zugeordnet.

Parallel fasst das Top-Thema „Pioneering“ Bereiche, die großes Potenzial bieten, aber noch nicht vollends im Markt etabliert sind. Dazu zählt „X as a Service“. Hierin steht „X“ stellvertretend für eine unmittelbare Leistung – beispielsweise Beleuchtung oder Sicherheit. Pionierarbeit leistet auch „Vorausschauende Wartung“. Durch die ausgeklügelte Nutzung von Sensoren und Software kann die Wartung von elektrischer Gebäudeinstallation erfolgen, bevor deren Effizienz eingeschränkt ist oder gar Fehler auftreten. Der „Digitale Zwilling – BIM“ wird nicht nur thematisch zur gewerkeübergreifenden Schnittstelle aller mit der Systemintegration betrauten Player.

Design meint heute nicht exklusiv die Gestalt der Leuchte. Genauso wichtig sind deren technische Merkmale – und gerade auch die Konnektivität. Das Top-Thema „Fascinating“ stellt zur Light + Building 2020 wesentliche Attribute zukunftsweisenden Licht- und Leuchten-Designs heraus. „Funktionale Ästhetik“ beschreibt einen Megatrend, der vorsätzlich auf Ornamente verzichtet, sich dafür aber auf den jeweiligen Lichtbedarf unterschiedlicher Situationen konzentriert. Währenddessen weckt „Klassische Authentizität“ als Thema Emotionen, auch in Bezug auf unterschiedliche Epochen. Eine Verbindung zwischen Vergangenheit und Zukunft schafft der Komplex „Historischer Aufstieg“. Hierbei geht es um zeitgenössische Zitate archetypischen Designs der Vergangenheit. Moderne Lebens- und Arbeitsweisen stehen unter dem Titel „Futuristischer Fokus“ im Vordergrund. Das Thema wirft das richtige Licht auf Frühstückstisch oder Co-Working-Büro – dabei helfen flexible Beleuchtungskonzepte.

Ergänzt werden internationales Angebot und Top-Themen durch das bekannt umfangreiche Rahmenprogramm. Ob Architekt, Designer, Handel, Handwerker, Industrie, Ingenieur, Innenarchitekt oder Planer – die Light + Building hält wie gewohnt spezifische Angebote für jede Fachbesuchergruppe bereit.

2018 hatten sich auf der Weltleitmesse für Licht und vernetzte Gebäudetechnik 2.719 Aussteller und 220.864 Besucher getroffen, um Kontakte zu pflegen wie zu schließen, Innovationen zu erleben und Perspektiven zu diskutieren. Insgesamt 70 Prozent des Angebots war von internationaler Seite beigetragen worden. Und auch die Nachfrageseite wurde durch 52 Prozent ausländische Besucher repräsentiert. Zu den stärksten Besuchernationen zählten – nach Deutschland – China, Italien, die Niederlande, Frankreich, das Vereinigte Königreich, die Schweiz und Belgien.

Ein leuchtendes Bespiel setzt im zwanzigsten Jahr der Light + Building auch ein öffentlich zugängliches Licht-Event – die Luminale, vom 12. bis 15. März. Mit rund 250.000 Besuchern zählt die zu den größten Veranstaltungen in der Rhein-Main-Region. Begründet wurde die Luminale 2002 durch die Messe Frankfurt. Seither fördern sie und die Stadt Frankfurt am Main das Lichtspektakel umfangreich. Die Luminale ist Biennale für Lichtkunst und Stadtgestaltung. Ihr Ziel: An der Schnittstelle von Kunst, Technologie und Urbanität einen Impuls für die Positionierung der Stadt als attraktivem Zukunftsstandort und „creative hub“ zu geben.

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