Dienstag, 18. Juni 2019, 12:00 Uhr
arcade-Event "Faszination Hotel"

Stephen Williams: "Es gibt im Prinzip keine Zielgruppen mehr!"

Zu seinen Auftraggebern gehören so unterschiedliche Firmen wie Facebook, Twitter, Jung von Matt, 25hours, die Würth-Gruppe, das Stilwerk oder das Immobilienunternehmen Quantum. Und auch das Wohnhaus des Punkrockers Bela B. von den Ärzten stammt aus der Feder des Architekten Stephen Williams. Seine große Leidenschaft sind Hospitality-Projekte, wie beispielsweise das erst 2018 eröffnete Hamburger Hotel „Tortue“. Im Rahmen des arcade-Events "Faszination Hotel", das am 28./29. Juni in Köln stattfindet, wird Williams über dieses besondere Projekt, aber auch die Pläne für das kommende Stilwerk-Hotel sprechen. Im Vorfeld haben wir auch ihm ein paar Fragen zum Thema Hotel gestellt.

Herr Williams, was ist für Sie das Spannende an der Hotel-Branche?

Stephen Williams: Ich finde, das aktuell so unterschiedliche Hotelprodukte existieren, die fast alle Arten von Gäste ansprechen. Es gibt im Prinzip keine Zielgruppen mehr. Kunden entscheiden sich für verschiedene Brands je nach Bedarf. Zum Beispiel für die Geschäftsreise, den Wochenendtrip oder den Familienurlaub. Die Kunden wählen dann Marken wie Motel One, 25 Hours oder Hyatt Resorts. Alle Marken sind für diesen speziellen Reise-Anlass perfekt.

Was ist für Sie in einem Hotel besonders wichtig, wenn Sie selbst Gast sind? Was war ihr persönliches Highlight in der letzten Zeit?

Stephen Williams: Es ist für mich wichtig, dass man tolle Zimmer bezieht, in denen man gut arbeiten kann und die hell genug sind. Ich finde es außerdem sehr gut, wenn ein Hotel sehr interessante Restaurants und Bars hat. Man kann dann selbst entscheiden, ob man im Zimmer bleibt oder die Bars/Restaurants besucht. Für mich ist es aber wichtig, dass es sie gibt.

Mich hat im letzten Monat das Ian Schrager Hotel "Edition" in Shanghai sehr beeindruckt. Das Restaurant "Canton Disco", eines von den vielen dort, besitzt eine unglaubliche Stimmung durch die Musik und die Gestaltung.

Wie stellen Sie sich das Hotel der Zukunft vor?

Stephen Williams: Wenn man Studien über Hotels der Zukunft liest, geht es oft um Formen, Farben und futuristische Tendenzen, die häufig aber nicht in die traditionellen Grundrisse passen und somit nicht effizient sind. Meiner Meinung nach besteht die Zukunft eines Hotels darin, neue und innovative Typologien zu entwickeln. Nehmen wir als Beispiel das "Schulz Hotel" in Berlin. Hier hat man die Möglichkeit, ohne viel Aufwand, ein 4-Bettzimmer in ein Premium 2-Bettzimmer zu verwandeln.

 

Neben Stephen Williams erwarten Sie auf dem arcade-Event viele weitere hervorragende Referenten (u.a. Alexander Garbe/Stilwerk, Monika Loos/Studio Aisslinger und Florian Kienast/Formwaende), eine tolle Location (das 25hours "The Circle") und eine entspannte Atmosphäre zum Netzwerken. Am besten gleich anmelden! https://www.holzmann-events.de/faszination-hotel/
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