Dienstag, 08. Oktober 2019, 10:35 Uhr
Triennale der Moderne in Berlin

Architektenkammer Berlin lädt zu Symposium und Stadttouren

Zur "Triennale der Moderne" präsentiert sich Berlin als komplexe und facettenreiche Welterbestadt der Moderne. Das diesjährige Programm rückt auch das Umfeld des Bauhauses stärker ins Bewusstsein. Gemeinsam mit der Kunstbibliothek, dem Landesdenkmalamt Berlin und Musikinstrumenten-Museum lädt die Architektenkammer zum Auftakt-Symposium „Berlin – Welterbe der Moderne“ am 10. Oktober 2019 ein. Am Berliner Triennale-Wochenende (11.-13. Oktober 2019) bietet die Architektenkammer drei Stadttouren auf den Spuren des Bauhauses von der Moderne bis hin zur Gegenwart. Als Auftaktveranstaltung des Berliner Beitrags richtet das Symposium „Berlin – Welterbe der Moderne“ am 10. Oktober 2019 den Blick auf die Wurzeln, die ideengeschichtlichen Kontexte und Weiterentwicklungen des Neuen Bauens. Im Mittelpunkt stehen acht Architekten, die an den von der Unesco zum Weltkulturerbe ernannten „Siedlungen der Moderne“ im frühen 20. Jahrhundert in Berlin mitgewirkt oder mit ihren Ideen für das neue Bauen richtungsweisend waren: Joseph Maria Olbrich, Peter Behrens, Peter Grossmann, Paul-Rudolph Henning, Otto Rudolf Salvisberg, Otto Bartning, Erich Dieckmann und Walter Rossow. Die Kunstbibliothek, die Architektenkammer Berlin, das Landesdenkmalamt Berlin und das Musikinstrumenten-Museum werfen mit diesem Symposion auch ein Schlaglicht auf die Nachlässe, Entwürfe und zeichnerischen Visionen dieser Architekten. Am Triennale-Wochenende in Berlin (11.-13. Oktober 2019) lädt die Architektenkammer Berlin zu Stadttouren ein. Thematische Routen führen zu verschiedenen Orten des Bauhauses und der Moderne in Berlin. Neben der Architektur rücken auch baukulturelle Bezüge und gesellschaftspolitische Kontexte in Ost und West, in den Fokus. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist unter www.ak-berlin.de erforderlich.

Berliner Originale – Bauten von Bauhauslehrern und ihren Schülern
13. Oktober, 11 bis 14 Uhr:
Die Tour führt zu einigen Beispielen originaler Bauten, wie Bauhaus-Archiv und Neue Nationalgalerie, die nach Entwürfen der Lehrenden oder Schüler während der Zeit des Bauhauses entstehen konnten, oder deren Werk sich als eine versteckte Spur des Neuen Bauens allgemein seit der Nachkriegszeit in der Stadt auffinden lässt.

Moderne Kultur des Praktischen Lebens – Gemeinschaftsmodelle zwischen 1980 und heute
13. Oktober 2019, 15 bis 17 Uhr:
Immer mehr junge Menschen zieht es in die Städte. Vor diesem Hintergrund lohnt sich eine Neubetrachtung der IBA 1984. In welchen Dimensionen konstituierte man damals in Kreuzberg den zukünftigen Neubau-Standard aus offenen Höfen und Gärten, Selbstbaumodulen und Gemeinschaftseinrichtungen? Was gilt heute fast an gleicher Stelle als sozial und ökonomisch sinnvoll?

Über die Triennale der Moderne: Die Initiative „Triennale der Moderne“ beabsichtigt – ausgehend von den Unesco-Welterbestätten der Moderne in Weimar, Dessau und Berlin – ein überregionales Netzwerk Moderne aufzubauen und damit die Bauten und Verflechtungen der Avantgarde des frühen 20. Jahrhunderts stärker ins öffentliche Bewusstsein zu heben. Die Triennale der Moderne findet an drei aufeinanderfolgenden Wochenenden in Weimar, Dessau und Berlin statt: 26.9. – 29.9.2019 in Weimar, 4.10. – 6.10.2019 in Dessau und 11.10. – 13.10.2019 in Berlin. Große Teile des Berliner Programms werden 2019 aus Mitteln der Lotto-Stiftung Berlin gefördert.



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