Freitag, 15. November 2019, 13:35 Uhr
Königliche Porzellanmanufaktur Berlin

KPM-Quartier jetzt mit eigenem Hotel

Mit einem Soft-Opening startete im September das neue "KPM Hotel & Residences" in der Englischen Straße 6 in Berlin-Charlottenburg. Dem Potsdamer Architekturbüro Axthelm Rolvien ist mit seinem neuesten Hotelprojekt die Verkörperung des KPM-Spirits gelungen: Ein modernes Hotelgebäude, das dank planerischer Finesse und durchdachtem Innenausbau sowie höchsten Ansprüchen an Design und Materialqualität eine Verbeugung vor der großen Tradition der 1763 von Preußenkönig Friedrich II. gegründeten Königlichen Porzellanmanufaktur Berlin darstellt. Der von KPM-Alleingesellschafter Jörg Woltmann in Auftrag gegebene Hotelneubau mit 117 Zimmern und 58 Serviced Apartments steht im Bezug zum angrenzenden Manufaktur-Gelände mit seinen historischen Bauten, ohne als abgeschlossener Komplex zu wirken. Im Gegenteil, der KPM-Innenhof ist frei zugänglich. Und einige Hotelzimmer bieten einen reizvollen Ausblick auf die denkmalgeschützten Manufaktur-Gebäude. Weitere Eyecatcher sind die aus der Fassade herausragenden sogenannten "Boxen": geometrische, konstruktiv aufwändige Gestaltungselemente, die die Skulpturalität und Dreidimensionalität des Gebäudes buchstäblich hervortreten lassen. Insgesamt überzeugt das äußere Erscheinungsbild des Hotelgebäudes durch seine hochwertigen, ästhetisch ansprechenden Details, wie die raumhohen Panoramafenster oder die bündig abschließenden Bauelemente.
Behaglich, aber mit klarem Design: Der Wohlfühlfaktor war bestimmendes Kriterium bei der Innenausstattung - und natürlich das Thema KPM Berlin. Überall im Hotel lassen sich wertvolle Porzellan-Figuren und Objekte bewundern. Das Restaurant serviert auf edlem KPM-Porzellan und sogar die originellen zusätzlich buchbaren Pantry-Küchen in den Zimmern sind mit dem "weißen Gold" bestückt. Das feine Porzellan steht in spannendem Kontrast zu den Betonwänden, zu den weichen, Behaglichkeit ausstrahlenden Materialien und dem nüchternen, stringenten Design der funktionalen Einbauten. Eine Mischung, die dem Hotel einen besonderen, urbanen Charme verleiht. Das durch die "Boxen" nicht nur an der Fassade, sondern auch im Inneren erzielte Spiel der Ebenen sorgt für unterschiedliche Zimmergrundrisse und zusätzliche Individualität. So bieten die Zimmer der Kategorie "Deluxe Lounge" Erker, die zum Entspannen einladen und Ausblicke in Richtung Spree und in die Stadtlandschaft bieten. Dank der raumhohen Panoramafenster sind alle Zimmer lichtdurchflutet, können aber auch komplett abgedunkelt werden. Diese Wandelbarkeit und die Möglichkeit, das hochwertige Mobiliar individuell arrangieren zu können, charakterisieren das gesamte Interieur und vermitteln das wohltuende Gefühl von Privatheit und Intimität.

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