Donnerstag, 21. November 2019, 08:40 Uhr
Prediger Lichtberater

Für optimalen Lichtkomfort

Neben dem stationären Handel mit Designleuchten und ­technischem Licht hat sich Prediger auf strategische Licht­beratung spezialisiert. Das traditionsreiche Familienunternehmen wurde 1921 in Hamburg gegründet und betreibt ­heute Showrooms in der Hansestadt sowie in Berlin, ­Düssel­­dorf und Frankfurt am Main. Ob im Privat- oder ­Objektbereich, die Experten erstellen ganz individuelle Lichtkonzepte. Wir sprachen für die neue Ausgabe der arcade mit Prediger-Lichtberater ­Henning Schultz u.a. über eine ­optimale „Work-Light-Balance“, ­Human Centric Lighting und energieeffiziente Konzepte.

Herr Schultz, Licht (Tages- u. künstliches Licht) dient nicht nur den Seh-Auf­gaben, sondern beeinflusst auch Wohlbefinden, Stimmung, Konzentration und Stress­level. Wie kann Licht am ­Arbeitsplatz ­helfen, das Leistungsniveau zu ­halten bzw. zu optimieren?
Henning Schultz: Für eine lange Konzentrations- und Leistungsfähigkeit ist Tageslicht immer noch am besten. Daher ist es wichtig, die Architektur und das Tageslicht mit in das Lichtkonzept einzubeziehen. Bei der Planung von künstlichem Licht achten wir darauf, die richtige Lichtfarbe und -stärke mit einem niedrigen UGR-Wert (Unified Glare Rating, deutsch: ­ver­einheitlichte Blendungsbewertung) zu wählen sowie eine gleichmäßige Leuchtdichte am Arbeitsplatz zu schaffen. Jeder Einzelne hat aber eine eigene Vorstellung vom „perfekten Licht“, daher ist von großer Bedeutung, das Licht auch indivi­duell einstellen zu können.

Was muss die Lichtplanung im Office ­besonders berücksichtigen? Gibt es eine optimale „Work-Light-Balance“?
Henning Schultz: Der Sehkomfort und die Sehleistung sollten über einen ­längeren Zeitraum bei sich veränderndem ­Tageslicht stets gewährleistet sein. Beim Einsatz von künstlichem Licht greifen wir mittler­weile gerne auf Leuchten zurück, die ­einen ­sogenannten Tageslichtsensor haben, so wie er zum Beispiel in ­einigen (Office-)Standleuchten verbaut ist. Dieser stellt eine konstante Beleuchtung ­sicher, indem er automatisch Lichtfarbe und ­Helligkeit ausgleicht. Ein weiterer Vorteil dieser Leuchten ist, dass sie ihr Licht nicht nur direkt, sondern auch indirekt abgeben, so dass die Augen nicht unnötig angestrengt werden.

Im Office entstehen immer mehr flexibel genutzte Arbeitsflächen und damit wechselnde Arbeitssituationen. Wie ­lassen sich die Lichtkonzepte diesen wechselnden Seh-Aufgaben anpassen?
Henning Schultz: Wir planen zusätzlich zur Grundbeleuchtung immer mit mobilen ­Arbeitsplatzleuchten, die individuell auf jede Situation eingestellt werden ­können. Im Idealfall verfügen diese Leuchten über einen Anwesenheitssensor, so dass das Licht nicht mehr manuell ein- und aus­geschaltet werden muss. Das bietet nicht nur viel Komfort, sondern ist auch noch umweltfreundlich, weil stromsparend.

Das komplette Interview lesen Sie in der neuen arcade, die in den nächsten Tagen erscheint. Hier geht’s zum Abo: https://shop.holzmann.de/de/abonements/arcade

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