Donnerstag, 20. Februar 2020, 09:00 Uhr
Bene: Michael Fried im Interview

„Wir hinterfragen Dinge proaktiv“

Mit dem Launch einer auffälligen Imagekampagne ist der Büromöbel­experte Bene ins neue Jahr(zehnt) gestartet. Kreiert wurden die ­un­gewöhnlichen Motive mit dominanten Schriftzügen und kräftigen Farben von der Wiener Kreativagentur We Make Stories. Wir haben bei ­Mag. Michael Fried, Geschäftsführer ­Sales, ­Marketing und Innovation bei Bene, nachgefragt, welche Motivation und welcher Leitgedanke hinter der neuen Markenbotschaft „Challenge Everything“ steht.


Herr Fried, im Dezember 2019 haben Sie die neue Bene-Kampagne gelauncht. ­Warum kommt sie gerade jetzt? Und ­welche Idee steht hinter dem Thema „Challenge Everything“?
Michael Fried: In unserer neuen Image­kampagne „Challenge Everything“ ­thematisieren wir die Transformation der ­Arbeitswelt. Unsere Lebens- und Arbeitswelt unterliegt einem ständigen Wandel. Technologische Entwicklungen der Digitalisierung vom Internet der Dinge bis hin zu künst­licher Intelligenz, beeinflussen unsere Gesellschaft. Vor diesem Hintergrund bieten wir seit bald 230 Jahren als Vorreiter und ­Themenführer der Branche ­zukunftsweisende Büroraum-­Lösungen. Diese Veränderung bedeutet für alle Unternehmen eine Herausforderung. Denn alles verändert sich, ist heute im Fluss, Arbeitsplätze sind dehnbar und Prozesse beweglich.  Wir als Benchmark für innovatives Arbeiten stellen uns dieser Veränderung aktiv. Doch „Change Everything“ zu sagen, wäre der einfache Weg. Wir hinterfragen Dinge proaktiv, möchten gestalten und sagen „Challenge Everything“. „Challenge Every­thing“ heißt ja letztlich auch „Challenge Office“, „Challenge Spaces“, „Challenge Meetings“, „Challenge Ideas“ und „Challenge Work“. Wir möchten uns aktiv mitverändern. Dies ist Teil unserer Firmenkultur und tief in der Bene-DNA verankert. Die neue Imagekampagne bringt nun sehr klar auf den Punkt, wofür wir als Marke stehen.
Die Agentur We Make Stories setzt in der Bildsprache auf eine ungewöhnliche, sehr dynamische Inszenierung der Modelle im Raum, unterstrichen durch kräftige ­Farben und dominante Schriftzüge. ­Welche ­Wirkung soll damit erzielt werden?
Michael Fried: Inspiration holte sich unsere Kreativagentur We Make Stories, die für Kreation und Umsetzung der ­Kam­pagne verantwortlich zeichnet, in der Bildsprache von Fashion Brands: Darin steht nicht die statische Abbildung des Produkts, sondern primär seine transformative Kraft im Fokus. Es kommen Renderings von ­unseren Produkten in ungewöhnlicher Inszenierung im Raum statt klassische Möbel-Fotos zum Einsatz. Dies ist neu für unsere Branche und dadurch grenzen wir uns ganz klar von unseren Mitbewerbern ab.
Darüber hinaus ist die Kam­pagne sehr interna­tional. Dies ist sehr wichtig für uns, da wir unsere Marken­story in unterschiedlichen Kultur­kreisen erzählen möchten.
Geht es Ihnen mit der neuen Kam­pagne auch darum, neue – insbesondere ­jüngere – Zielgruppen anzusprechen?
Michael Fried: Wir kommunizieren die neue Imagekampagne sehr stark über unsere ­Social Media-Kanäle und Online, hier ­treffen wir auf eine eher jüngere Zielgruppe. Wir möchten vor allem auch bei dieser unsere Marke, unsere Produkte und Lösungen verankern und wünschen uns, dass sie unsere innovativen Ideen aktiv begleitet und teilt. Auch junge Nutzer anzusprechen, international zu wachsen und mit den digitalen Möglichkeiten ein großes Netzwerk aufzubauen, all das hängt für Bene unmittelbar zusammen und wird durch global ausgerichtete Projekte wie unsere neue Imagekampagne beflügelt.

Lesen Sie das komplette Interview in der kommenden arcade, die am 2. März erscheint. Hier geht’s zum Abo. Und hier zum Probeabo.

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