Freitag, 03. April 2020, 14:10 Uhr
Branchen-Stimmen zur Corona-Krise

Architekt Hadi Teherani: "Wir teilen alle das gleiche Los"

Herr Teherani, wir befinden uns mitten in der Corona-Krise. Wie sehr spüren Sie mit Ihrem Architekturbüro schon die Auswirkungen?

Hadi Teherani: Wir betrachten die Lage wöchentlich und reagieren individuell auf unsere Mitarbeiter. Ein Großteil der Teams ist im Homeoffice. Ein Großteil der Meetings findet online statt. Es fordert alle Mitarbeiter, bietet aber auch Chancen sich mehr mit den digitalen Kommunikationsmöglichkeiten vertraut zu machen. Hier werden wir auch positive Auswirkungen für die Zeit nach Corona mitnehmen können.

Sie planen und bauen ja nicht nur deutschlandweit, sondern auch in anderen Teilen der Welt wie z. B. in Indien, wo Sie an verschiedenen Projekten arbeiten. Wie ist die Lage in Indien derzeit?

Hadi Teherani: Dort darf keiner mehr auf die Baustellen. Die Leute müssen alle zuhause bleiben, Verstöße werden strengsten geahndet. Wenn sich Corona in Indien flächendeckend ausbreiten würde, wäre das natürlich eine Katastrophe, weil das Gesundheitswesen nicht auf dem Niveau ist, wie bei uns. Schmunzelnd: Obwohl in Indien Corona eigentlich kaum Chancen haben dürfte, weil das Essen ja dort so scharf ist, das brennt alles weg. Das einzig Tröstliche an der Krise ist: Wir teilen zur Zeit alle das gleiche Los - egal wo man gerade ist auf der Welt.

(Das vollständige Interview mit Hadi Teherani zum Thema "Bauen in Indien" lesen Sie in der arcade-Ausgabe 4/20.)





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