Montag, 20. Juli 2020, 13:15 Uhr
Nora Systems

Seit 70 Jahren eine Erfolgsgeschichte

Das eigene Angebot und Engagement immer wieder hinterfragen, sich hierbei trotzdem selbst treu bleiben und die Bedürfnisse der Kunden und Märkte immer an erste Stelle setzen – diese Grundwerte von Nora Systems gelten heute noch genauso wie bei der Gründung vor 70 Jahren. Das schlägt sich auch in den Ergebnissen des vergangenen Jahres nieder: Die Interface Inc., zu der der Weinheimer Kautschukboden-Hersteller gehört, setzte seinen Wachstumskurs weiterhin fort und hat mit einem soliden vierten Quartal 2019 die Wachstumserwartungen für das Jahr übertroffen. So erzielte Interface im Jahr 2019 einen Nettoumsatz von 1,3 Mrd. US-Dollar, ein Plus von 14 % gegenüber 1,2 Mrd. US-Dollar im Jahr 2018. Auch die Investitionen am Standort Weinheim wurden im vergangenen Jahr fortgesetzt: Insgesamt hat das Unternehmen 5,6 Mio. Euro für neue Anlagen und Technik ausgegeben. „Die größten Investitionen 2019 waren zwei Walzwerke und eine neue Kneteranlage mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 1,5 Mio. Euro“, erklärt Ton van Keken, Vice President Supply Chain und Geschäftsführer der Nora Systems GmbH.

Zwei der wesentlichen Merkmale der „Nora“ Bodenbeläge: Funktionalität und Qualität kommen gerade auch in Phasen wie der Aktuellen mit einem erhöhten Infektionsgeschehen besonders zum Tragen. So leisteten sie auch kürzlich wieder einen Beitrag zur Schaffung eines hygienischen Umfelds im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Die Beläge sind in Hunderten von Krankenhäusern auf der ganzen Welt im Einsatz. Bereits während der Sars-Pandemie, die 2002 in China ausbrach, setzten Krankenhausplaner vor Ort in besonders betroffenen Regionen auf die Kautschukböden aus Weinheim. Sie bewährten sich bestens und kamen deshalb auch in der Huoshenshan-Klinik in Wuhan wieder zum Einsatz, dem Krankenhaus, das Anfang 2020 in Rekordzeit für die Behandlung von Covid-19-Patienten errichtet wurde. Dasselbe gilt für das vorübergehend gebaute 450-Betten-Krankenhaus im Miami Beach Convention Center in den Vereinigten Staaten.

Auf die Verlässlichkeit von Kautschukböden setzen auch Planer und Bauherrn in anderen Märkten, wie dem Bildungswesen, dem öffentlichen Bau oder der Industrie seit 70 Jahren. Die 1950 vom Unternehmen Freudenberg auf den Markt gebrachten Bodenbeläge waren die kreative Weiterentwicklung der Schuhsohle. „Verlässlichkeit, Hartnäckigkeit und Kreativität – das waren nicht nur die Zutaten für die Geburtsstunde des Kautschukbodens. Auf die richtige Mischung kommt es auch heute noch an“, unterstreicht Bettina Haffelder, Vice President „Nora“ DACH. Daher hat sich am Grundprinzip der Herstellung der Böden über die Jahre wenig verändert. Und mit „Noraplan uni“, einem komplett einfarbigen Belag, ist der erste „Nora“ Boden noch immer fester Bestandteil des Sortiments. Erfolgreiche Innovationen waren bald die Bahnenware und die „Norament“ Fliese. Eine der jüngsten Neuentwicklungen ist ein selbstklebendes Schnellverlegesystem. „Bei der stetigen Anpassung und Weiterentwicklung unserer Produkte und Leistungen spielen der Kunde und seine Anforderungen eine zentrale Rolle“, erklärt Haffelder. „Wenn wir ihm genau zuhören und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellen, hilft er uns dabei, unser Angebot ‚zukunftsfit‘ zu machen.“ Die hohe Messlatte, die die Brüder Richard und Hans Freudenberg vor 70 Jahren bezüglich dem Marktverständnis, der Beratung und dem Streben nach dem bestmöglichen Produkt anlegten, gilt bis heute.

Doch beim Blick in die Zukunft geht es am Standort in Weinheim um mehr als das Produkt. Wie Interface hat sich auch Nora Systems dem Streben nach einer nachhaltigen Zukunft verschrieben. 2019 wurden die Kautschukböden in das Carbon Neutral Floors Programm von Interface aufgenommen. Eine Urkunde bescheinigt ihnen auf Wunsch die CO2-Neutralität der Beläge über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg. In Weinheim wird unter Hochdruck daran gearbeitet, CO2-Emissionen zu vermeiden bzw. zu reduzieren. So laufen in der Produktion derzeit mehrere ambitionierte Projekte, die zum Ziel haben, den eigenen CO2-Fußabdruck weiter zu verringern. Die unvermeidbaren CO2-Emissionen werden durch den Erwerb von Emissionszertifikaten kompensiert. „Unser Ziel ist es, in Zukunft immer weniger zu kompensieren“, unterstreicht Haffelder. „Nora“-Kautschukböden sind für ihre Wohngesundheit, Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit vielfach ausgezeichnet worden. Neben dem „Blauen Engel“ tragen sie auch das Cradle-to-Cradle-Silber-Zertifikat, das eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft bestätigt. Mehr dazu lesen Sie in der kommenden arcade.


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