Dienstag, 20. Oktober 2020, 15:00 Uhr
Windmöller

Gute Umsatzzahlen und Investitionen in die Zukunft

Mit kreativen Ideen, nachhaltigen Werkstoffen und neuesten Technologien: Windmöller manövriert auch durch schwierige Zeiten - wie der Corona-Krise - souverän. Bereits Anfang März begann das das ostwestfälische Familienunternehmen mit der Umsetzung von Corona-Schutzmaßnahmen. „Oberstes Ziel war und ist der Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Aufrechterhaltung der Betriebs- und Lieferfähigkeit“, erklärt Annika Windmöller, Leiterin der Unternehmenskommunikation. „So haben wir unter anderem die kaufmännischen Teams räumlich getrennt, Home-Office-Lösungen genutzt, in- und externes Videoconferencing statt Präsenztermine durchgeführt und auch die Produktionsschichten strikt voneinander separiert. Zudem wurde Anfang März eine interne Taskforce zur wöchentlichen Lagebewertung gebildet. Die Ergebnisse der Maßnahmen sprechen für sich: „Bis heute gab es keinen Infektionsfall bei Windmöller. Produktion und Lieferkette konnten ohne Unterbrechungen fortgeführt werden und wir waren zu jedem Zeitpunkt liefer- und handlungsfähig“, resümiert Annika Windmöller.

Auch die Umsatzzahlen geben Grund zu Optimismus. „Trotz Corona entwickelt sich der Umsatz im Kernmarkt DACH gemäß unseren Zielen“, zieht Annika Windmöller Bilanz. Das liegt in erster Linie daran, dass ein Großteilteil der Handelspartner während des Lockdowns ihre Tätigkeit ausüben durfte und der enormen Sanierungsfreudigkeit der Endverbraucher nachkommen konnte. Zum anderen tragen die verstärkten Social-Media-Aktivitäten und das Wineo Partner-Portal zur Stabilisierung der Umsätze bei. „Zur Einführung des ersten Wineo Rigid-Bodens startete eine breit angelegte Social-Media-Kampagne, mit der wir großen Erfolg verbuchen konnten. Zudem sind dank unserer intensiven Aktivitäten in den sozialen Netzwerken die Follower-Zahlen und Klickraten auf der Webseite extrem angestiegen.“

„Unsere Zukunft ist grün und digital“ – unter diesem Motto möchte das Unternehmen mehr als 20 Millionen Euro in die Kernbereiche Forschung & Entwicklung, Kapazitätsausbau und Digitalisierung investieren. Der Ausbau regenerativer Energien durch Photovoltaik, E-Mobilität, Umstellung von Gas auf Strom sowie die konsequente Forschung & Entwicklung alternativer, nachwachsender Rohstoffe zur Produktion des Hochleistungsverbundwerkstoffes "Ecuran" sind nur einige wichtige Themen, in die das Familienunternehmen investiert.

An den Standorten Augustdorf und Detmold wird nicht nur in die Automatisierung der Fertigung, sondern auch in den Ausbau der Produktionskapazitäten investiert. U.a. wird die Kapazität der hochwertigen Akustikmatten von 24 Mio. qm auf 35 Mio. qm / Jahr ausgebaut. Zudem ist ein „Workspace“ geplant, eine Art „Messe auf dem Werksgelände“. Auf einer Gesamtfläche von 2.000 qm sollen ein Showroom mit Produktpräsentationsflächen, ein Seminarraum, Besprechungsinseln sowie Büroräume entstehen. Gerade wenn Messen abgesagt werden müssen – wie in diesem Jahr –, haben Kunden und Partner die Möglichkeit, sich über die neuesten Produkte zu informieren und mit dem Windmöller Team auszutauschen. Die Fertigstellung wird für das zweite bzw. dritte Quartal 2021 angestrebt. Und last but not least soll Anfang 2022 ein neues ERP System den Weg in die digitale Zukunft von Windmöller ebnen.


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