Montag, 09. November 2020, 15:30 Uhr
Unilever / Joppich & Rieckhoff

Topfit für die Zukunft

Am neuen Firmensitz von Unilever im Hamburger Nikolai-Viertel wurde die gesamte Klaviatur des New Work gekonnt ausgespielt. Joppich & Rieckhoff entwickelten gemeinsam mit den Mitarbeitern des Unternehmens eine hochflexible Multi-Space-Landschaft, in der Wohlfühlaspekte eine ebenso wichtige Rolle spielen wie Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Und sogar ein nahegelegener Coworking Space ist Teil der Firmenkultur.

Als Unilever vor elf Jahren in die Hamburger HafenCity zog, galten Architektur (Behnisch Architekten) und Interior-Konzept als wegweisend. arcade berichtete (6/09). Doch die Arbeits- und Officewelt hat sich rasant gewandelt und so stand für das Unternehmen jetzt erneut ein Wechsel an. Im Hamburger Nikolai-Quartier, dem größten innerstädtischen, europäischen Business Improvement District, hat das Unternehmen 6.500 qm auf neun Etagen bezogen. Und setzt am neuen Standort einmal mehr Maßstäbe in puncto Bürogestaltung. Denn Unilever führt ein, was bisher nur wenige wagen: eine Reduzierung der Bildschirm-Arbeitsplätze auf 30 %. Möglich macht es eine innovative und multifunktionale Flächennutzung, so dass Flex-Desking und Remote Work im Arbeitsalltag gelebt werden können. Der richtige Schritt zur richtigen Zeit. Gerade in der aktuellen, von Covid-19 dominierten Zeit und der damit verbundenen großflächigen Einführung von Home Office, das auch in Zukunft eine weit  größere Rolle spielen wird als bisher.
Für das Interior-Konzept zeichnen die Innenarchitekten von Joppich & Rieckhoff verantwortlich. Die Hamburger Einrichtungsexperten sind spezialisiert auf das Thema „New Work“ und begleiten ihre Kunden vom Konzept bis zur Umsetzung auf dem Weg zum „Neuen Arbeiten“. Ob es bei einem Neubau um die Komplett-Planung aller Gewerke geht oder im Bestand um den passenderen Bodenbelag und neue Wandfarben. In nur einem Jahr – vom Start des Projektes bis zum Einzug – ­entwickelte das Team von Joppich & Rieckhoff in ­einem co-kreativen Prozess mit ­Design-Thinking-Methoden gemeinsam mit Unilever-Mitarbeitern Konzepte und ­Flächenaufteilung für das Gebäude. In ­diversen Workstreams, selbstorganisiert mit Entscheidungsverantwortung, wurden Arbeitsplätze und -orte definiert. Während ein ausgelagertes Change-Core-Team parallel erarbeitete, welche kulturelle Bedeutung der Begriff „New Work“ künftig bei Unilever haben solle.

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