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Freitag, 02. Juli 2021, 10:30 Uhr
Möller Design

Zwei für guten Schlaf

Möbel, denen man die Liebe zum Detail auf den ersten Blick ansieht: Möller Design entwickelt und fertigt seine Betten und Möbelsysteme seit über 30 Jahren in kleinen, deutschen Manufakturen. Anlässlich unseres Schwerpunkt-Themas „Made in Germany“ haben wir die beiden Geschäftsführer Winfried Nilling und Rolf Helweg gefragt, welche Bedeutung die heimische Herkunft ihrer Möbel hat, wie das Unternehmen die Pandemie gemeistert hat und wie sich die aktuelle Situation darstellt.


Seit über 30 Jahren entwickeln und fertigen Sie in kleinen Manufakturen Betten und Möbelsysteme mit hohem handwerk­lichen und ästhetischen Anspruch. Welche Bedeutung hat in diesem Zusammenhang die Herstellung in Deutschland?
Rolf Helweg: Die Fertigung hierzulande hat für uns eine zentrale Bedeutung. Sie bietet uns ein Höchstmaß an Flexibilität in der Produktion, so dass wir sehr individuell auf die Kundenwünsche eingehen können. Ein weiterer Vorteil sind die kurzen Wege zum Kunden, so dass wir auch auf Probleme schnell reagieren können.
Hat „Made in Germany“ angesichts der momentanen, weltweiten ­Auswirkungen der Corona-Pandemie ­möglicherweise eine neue, stärke Bedeutung und ­Gewichtung bekommen?
Winfried Nilling: Aus unserer Sicht spielt dieses Thema eine große Rolle, denn viele Kunden sind interessiert, wie und wo ein Möbelstück gefertigt wird. Für uns bedeutet es auch eine gewisse ­Unabhängigkeit von den internationalen Lieferketten. 
Seit letztem Sommer gibt es sogar ein ­offizielles Herkunftsgewährzeichen ­„Möbel Made in Germany“, das der Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM) gemeinsam mit RAL entwickelt und eingeführt hat. Inwieweit ist diese Kennzeichnung für Möller Design von Belang?
Rolf Helweg: Grundsätzlich begrüßen wir diese Initiative des VDM, denn sie bringt auch Sicherheit und Vertrauen für den Endverbraucher. Auch wir werden uns dieser Initiative sicher zeitnah anschließen.
Seit 2011 treiben Sie gemeinsam die Neuausrichtung von Möller Design voran. Klares Design, Zeitlosigkeit und Lang­lebigkeit stehen dabei im Mittelpunkt. Aber auch die liebevoll ausgearbeitete Präsentation der Marke. Wie würden Sie darüber hinaus das USP von Möller Design beschreiben?
Winfried Nilling: Es ist uns gelungen in den letzten Jahren eine Kollektion aufzubauen, die durch eine enorme Vielfalt und Bandbreite überzeugt. So bieten wir neben eleganten Holzbetten, komfortablen Boxspringbetten auch individuelle Lösungen für kleine Schlafzimmer an. Damit werden wir für unsere Handelspartner zur Lösung ihrer individuellen Situation und bieten gleich­zeitig ein hohes Maß an Flexibilität.
Ein wichtiger Aspekt ist die Zusammen­arbeit mit renommierten Designbüros wie Hoffmann Kahleyss oder Klaus Nolting aus Hamburg. Im Ergebnis entstehen außergewöhnliche Entwürfe wie die Betten „Alva“, „Liv“ oder „Pad“ und die „Rag Box“- und „Lean Box“-Kommoden, die von unseren Händlern mit großer Begeisterung aufgenommen werden.

Die Fagen stellte Brit Dieckvoss

Das komplette Interview lesen Sie in der kommenden arcade, die in wenigen Tagen erscheint. Sie möchten arcade regelmäßig erhalten? Hier geht's zum Print- und Digital-Abo.


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