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Dienstag, 23. November 2021, 15:30 Uhr
5 Fragen an Designer Marco Dessí

„Bringt Licht in jede Nische"

Auf dem Supersalone in Mailand stellte das italienische Leuchten-Unternehmen Lodes u.a. das neue Seil- und Strahlersystem „Cima“ vor, entworfen von Marco Dessí. Wir trafen den gebürtigen Italiener, der in Wien lebt und arbeitet, und fragten ihn nach der Inspirationsquelle und den Finessen des Entwurfs.

Marco, wie ist die Idee zur Leuchte „Cima“ für Lodes entstanden?
Eine Tauklemme, wie sie auf Segelbooten zum Einsatz kommt, inspirierte uns zu „Cima“. Wir begannen, die Funktion zu studieren und versuchten daraus eine Produktanwendung abzuleiten.

Du erzähltest, dass du dich bei dem Entwurf auch von der Deckendrahtseil-Leuchte „Parentesi“ von Achille Castiglioni hast inspirieren lassen. Inwiefern?
Ja, die “Parentesi” bedient sich eines ähnlichen Prinzips und war sicherlich Vorbild für die „Cima“. Auch Acchille Castiglioni entwickelte ja manchmal Produkte aus industriellen Halbfabrikaten heraus.

Was macht die „Cima“ so flexibel?
Dank des Gelenks, das von den Stauklampen der Segelschiffe inspiriert ist, kann der Benutzer den Lampenkörper am Seil auf und ab bewegen und das Licht dorthin lenken, wo es gebraucht wird. So kann „Cima“ mit einfachen Einstellungen als Leseleuchte oder als Raumleuchte verwendet werden.

Welche funktionalen Vorteile bietet das Seil- und Strahlersystem darüber hinaus?
„Cima“ verfügt über eine Öse, mit der die Leuchte an jeder beliebigen Stelle der Decke befestigt werden kann, und das überschüssige Seil kann im Inneren des Gegengewichts aufbewahrt werden. Der Leuchtenkörper ist über die gesamte Länge des Kabels höhenverstellbar und der Strahler kann um 360 Grad gedreht werden.

Die „Cima“ kann im Prinzip überall eingesetzt werden, aber für welche Bereiche eignet sie sich besonders?
„Cima“ kann gut Nischen und Ecken ausleuchten, in die keine Abstellfläche wie zum Beispiel ein kleiner Tisch passt, neben dem Bett oder dem Sofa als Leselampe, in Gruppen kann sie auch als Raumtrenner inszeniert werden.

Vielen Dank für die erhellenden Einblicke, Marco.
Die Fragen stellte Heike Gessulat

Portrait: © Max Manavi-Huber

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