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Donnerstag, 30. Dezember 2021, 09:10 Uhr
Braun

Zum 100-jährigen Jubiläum

Jeder Design-Fan kennt sie, die Marke Braun. 1921 von Max Braun in Frankfurt a.M. als kleine Ingenieurswerkstatt gegründet, entwickelte sie sich über 100 Jahre zum internationalen Renommier-Label. Die Zusammenarbeit mit namhaften Designern begann 1955. Artur Braun hatte mit dem damaligen Design-Chef Fritz Eichler das Radio SK 1/2 entworfen. Um sicherzugehen, dass dieses ein Erfolg werden würde, suchte man Kontakt zur Hochschule für Gestaltung (HfG), der Ulmer Designschule. Die dortigen Professoren Hans Gugelot und Otl Aicher wurden Teil des Braun-Teams und entwarfen eine völlig neue Radio- und Plattenspielerlinie, die Weltruhm erlangte. Otl Aicher entwickelte auch den bekannten Braun-Stand für die Deutsche Rundfunk-, Fernseh- und Phono-Ausstellung 1955. 1961 trat Dieter Rams das Erbe von Fritz Eichler an, wurde Head of Company Design. Er prägte die Formensprache entscheidend mit und gab ihr die charakteristische Klarheit. Viele der Produkte, die er und sein Team gestalteten, wurden weltberühmte Klassiker und Rams einer der international bekanntesten Gestalter. In den 1980er-Jahren formulierte er „Zehn Regeln für gutes Design“, die nachfolgende Generationen beeinflussten und entscheidend dazu beitrugen, dass Braun zur Design-Marke wurde. Gute Formgebung sollte laut Rams innovativ, nützlich, ästhetisch, verständlich, unaufdringlich, ehrlich, langlebig, konsequent, umweltfreundlich und „so wenig wie möglich“ sein. Heute ist Oliver Grabes Leiter der Designabteilung. Mit seinem Ansatz, die traditionellen Werte mit modernen Interpretationen zu kombinieren, knüpft er an das legendäre Rams-Erbe an. „In einer Wegwerfgesellschaft ist das Herz von Brauns Designethos der Wunsch, Dinge mit bleibender Schönheit und lang anhaltender Funktion und Lebensdauer zu schaffen“, so Grabes. (Bild: Einer der beaknntesten Entwürfe von Dieter Rams für Braun: der geradlinige Plattenspieler "SK4" von 1956)

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