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Dienstag, 05. April 2022, 16:10 Uhr
Exklusiv: Leolux-International-Commercial-Director René Nieuwendijk / Teil 1

„Hanne Willmann hat unser Portfolio und die Marke beindruckend gut analysiert“

Mit seiner Hausmesse und der Roadshow hat Leolux gleich zu Jahresbeginn starke Signale in den Markt gesendet. Auf großes Interesse stießen die ersten Modelle von Hanne Willmann für den niederländischen Polsterspezialisten. Was aktuell geplant ist, wo investiert wird und welche Evolution die Marke durchlaufen hat, erklärt René Nieuwendijk, International Commercial Director.

Auszüge des Exklusiv-Interviews veröffentlichen wir heute und morgen. Das komplette Interview lesen Sie in der arcade 3, die am 16. Mai erscheint.


Herr Nieuwendijk, aktuell stehen bei Leolux mit dem modularen Sitzmöbelprogramm „Enna“ und dem Tisch „Nunos“ zwei von Hanne Willmann designte Möbel im Fokus. Wie waren die ersten Reaktionen auf den Launch?

Das erste überaus positive Ergebnis beziehungsweise einen Aha-Effekt gab es schon im November, als wir mit einem Kunden über ein neues Studio verhandelt haben. In dem Gespräch kam auch zur Sprache, dass wir mit Hanne Willmann entwickeln. Daraufhin sagte der Händler direkt, dass wir den Auftrag schreiben können, ohne zu wissen, was es eigentlich wird oder was es kostet. Ich kenne es, dass Stammkunden ein Produkt bestellen, dass es noch nicht gibt, aber normalerweise wollen sie mindestens den Preis wissen oder ein Bild sehen. In diesem Fall war beides egal.

Was zeichnet diese beiden Modelle aus?

Hanne Willmann hat ein außerordentliches Gefühl dafür, was im Markt gefragt ist. Mit ihr als Designerin erreichen wir zudem ein etwas jüngeres Publikum. Die Produkte sind dementsprechend gut platziert. Und obwohl wir generell in einem höheren Preissegment tätig sind, sind „Enna“ und „Nunos“ preislich sehr attraktiv.

Wie kam es zur Zusammenarbeit mit Hanne Willmann? Wer ist auf wen zugegangen? Wie läuft so eine Kooperation konkret ab?

Es gibt keine bestimmten Regeln. Das Besondere an dieser Kooperation ist, dass der erste Kontakt während der Pandemie über Zoom stattgefunden hat. Es war sehr spontan eine gute Energie spürbar, so dass alles Weitere sehr schnell ging. Das ist nicht unbedingt immer so.

Hanne Willmann hat sehr gut analysiert, wie das Portfolio von Leolux aussieht, wie wir positioniert sind und dass wir in den letzten Jahren bereits einen signifikanten Schritt nach vorne gemacht haben, was Bildsprache und Marketing-Strategie angeht. Und sie hat auch sehr genau erkannt, dass es für eine jüngere Zielgruppe noch Lücken im Portfolio gibt. Diese Analyse hat uns beeindruckt und überzeugt.

Die meisten Designer kommen rein mit ihrem Produkt und versuchen es irgendwie zu platzieren. Hanne Willmann hat sich sehr intensiv mit unserer Marke beschäftigt. An dieser Stelle nochmal ein großes Kompliment an sie.

Sie haben die Veränderungen bereits angedeutet: Seit dem vergangenen Jahr ist das Studio Truly Truly als Art Directors für Leolux tätig. Was hat sich bei Ihnen seitdem getan?

Das Erscheinungsbild unserer Broschüren hat sich komplett geändert. Zudem hat Truly Truly eine starke Social-Media-Affinität. Bilder entstehen jetzt immer zusätzlich mit dem Gedanken, wie sie bei Instagram funktionieren. Dazu passte, dass wir unsere Händlerstruktur verändern und Exportmärkte anders bespielen wollten. Um das Marketing zu verändern, müssen viele Dinge zusammenkommen und gemeinsam funktionieren. Für den Fachhandel ist es natürlich in erster Linie wichtig, dass man die richtigen Produkte anbietet, aber Marketing und Werbung müssen auch passen.

Hanne Willmann live sehen Sie bei SURFACE IN MOTION – Technology & Design Conference, am 27./28.09. in Wiesbaden. Anmeldungen sind hier möglich: HIER.

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