Dienstag, 08. November 2022, 14:24 Uhr
Hamburger Stiftung Baukultur (HSBK)

"Ein Monat Baukultur" hat begonnen

Am 3. November wurde das einmonatige Festival „Ein Monat Baukultur“ der Hamburger Stiftung Baukultur (HSBK) mit der Ausstellung #Stadtgestalt im Klimawandel sowie der Veranstaltung „Baukultur Forum“ mit zahlreichen Gästen eröffnet. Von nun an wird den ganzen November über das Erdgeschoss des ehemaligen Karstadt-Sport in der Mönckebergstraße zum Zentrum für die Hamburger Baukultur.

Auf dem „Baukultur Forum“ fanden wichtige Impulsgeber:innen sowie Vertreter:innen der Politik, Verwaltung und Bauwirtschaft zusammen. Mit zahlreichen Kurzvorträgen wurden praktische, innovative Ansätze erläutert und anschaulich gemacht, was Planen im Zeitalter des Klimawandels bedeutet und wie die notwendige Bauwende angestoßen werden kann. Das Forum diente dem Austausch der circa 130 Gäste und rückte die Gestaltung in den Mittelpunkt, denn mit der Erstellung nachhaltiger Bauten und resilienter städtischer Räume wird sich deren Ausdruck ändern und der Lebensraum der Menschen wandeln.
Neben einigen Planer:innen, die ihre spannenden Projekte vorstellten, gehörten auch die Vorsitzende des Vorstands der HSBK Karin Loosen, die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen Dorothee Stapelfeldt sowie der Vorsitzende des Stiftungsrats Reiner Nagel und die Geschäftsführerin Tina Unruh zu den Redner:innen.
Karin Loosen: „Mit der HSBK und der Veranstaltungsreihe 'Ein Monat Baukultur' wollen wir eine Plattform bieten. Wir wollen hinein in die Stadtgesellschaft, wir wollen diskutieren, Anregungen geben und die Kompetenzen der Hamburger Planerinnen und Planer in den Diskurs einbringen. Wir merken schon jetzt angesichts der bisherigen Veranstaltungen, dass wir auf ein großes Interesse stoßen und viel Resonanz erzeugen. Das zeigt: Wir sind auf dem richtigen Weg und die HSBK wird ein zentraler Anstifter und Multiplikator für die Baukultur werden.“

In der Ausstellung im Erdgeschoss des ehemaligen Karstadt-Sport werden gestalterische Ansätze vorgestellt, die dem Klimaschutz dienen und dem Klimawandel begegnen. Über 60 Büros und Initiativen aus Hamburg haben sich beteiligt und ihre inspirierenden Ideen eingegeben.
Der Umbau der Flächen für „HSBK Ein Monat Baukultur“ wurde ganz im Sinne des kreislaufgerechten Bauens nur aus vorhandenen Materialen realisiert. Zum Einsatz kam, was im Gebäude bereits existiert sowie Recycling-Textilien. Alle Materialien und Möbel werden hinterher weiterverwendet. Die Planung und Umsetzung des kreislaufgerechten Umbaus lag bei einem Team junger Architekt*in, Henrik Becker, Johanna Schmeißer und Tim Simon-Meyer.

Den ganzen November über werden auf Einladung der HSBK zahlreiche Institutionen, Verbände und Vereine die Erdgeschoss-Flächen des ehemaligen Karstadt-Sport in der Mönckebergstraße bespielen. Sie zeigen Ausstellungen, veranstalten Diskussionen und Vorträge und vieles mehr.
Ziel ist es, die Bürgerinnen und Bürger mit spannenden Angeboten für die Baukultur in Hamburg zu interessieren. Im Fokus steht dabei das Leitthema „Stadtumbau und Klimawandel“ und damit die Frage, wie unsere Stadt so gestaltet werden kann, dass sie einerseits den Klimaschutz effektiv vorantreibt und andererseits Lösungen findet für die bereits einsetzenden Folgen des Klimawandels.

Das Programm wird laufend ergänzt, aktuelle Infos unter www.hsbk.city.

Bild 1: Mitglieder des Vorstands, Stiftungsrats und der Geschäftsführung der HSBK mit der Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen. Von links: Dr. Holger Matuschak, Berthold Eckebrecht, Karin Loosen, Lina Streeruwitz, Reiner Nagel, Dr. Dorothee Stapelfeldt, Prof. (Hon.) Anna Zülch, Prof. Antje Stokman, Torben Sigmund, Tina Unruh. Foto: ©RobinSchmiedebach

Bild 2: Blick in die Ausstellung #Stadtgestalt im Klimawandel, die im ehemaligen Karstadt Sport in Hamburg eröffnet wurde. Foto: ©RobinSchmiedebach

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