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Donnerstag, 01. Dezember 2022, 12:03 Uhr
Österreichische Möbelindustrie

Holz gehört die Zukunft

Wertvoll bis zum kleinsten Span: Holz gehört die Zukunft. Nachwachsend und vielfältig verwendbar, kommt es in verschiedensten Bereichen zum Einsatz. An erster Stelle steht dabei immer die Schaffung werthaltiger Produkte und erst dann die differenzierte Nutzung bis zur optimalen Ressourceneffizienz. Denn Holz wirkt sich auch messbar positiv auf die Umwelt aus. Wälder entziehen der Atmosphäre klimaschädliches CO2. Durch die Photosynthese der Bäume wird Sauerstoff wieder abgegeben und Kohlenstoff im Holz gespeichert. Allein ein Kubikmeter Holz bindet eine Tonne CO2. Kein Wunder also, dass das Naturmaterial in Österreich eine relevante Rolle spielt. Nahezu die Hälfte des Landes ist mit Wald bedeckt. Das entspricht rund vier Millionen Hektar. Alle 3,4 Milliarden Bäume Österreichs hätten übereinander gestellt eine Länge von 50 Millionen Kilometer – das entspricht der 130-fachen Strecke von der Erde bis zum Mond! Aber das ist noch nicht alles: In den Wäldern werden rund 3.600 Millionen Tonnen CO2 gebunden. Außerdem sind sie ein bedeutender ökonomischer Faktor, denn Holz gehört zu den wichtigsten nachwachsenden Rohstoffen für die biobasierte Wirtschaft.

Deshalb ist es sinnvoll, den natürlichen Rohstoff Holz möglichst lange stofflich in Produkten wie Möbeln oder Holzhäusern zu nutzen. So erfüllt der natürliche Werkstoff seine Funktion als wichtiger Kohlenstoffspeicher noch umfassender. Denn erst wenn Holz verbrennt oder verrottet, wird das CO2 freigesetzt. Experten empfehlen deshalb die kaskadische Nutzung. Dabei kommt das geerntete Holz in hintereinander geschalteten Verarbeitungsprozessen mehrfach zum Einsatz. „Die kaskadische Holznutzung ist für die Möbelindustrie ein entscheidender Schritt zur Ressourceneffizienz und Erhöhung der Wertschöpfung als kreislauffähiger Werkstoff sowie zum Klimaschutz“, erklärt Dr. Georg Emprechtinger, Vorsitzender der Österreichischen Möbelindustrie.

Zahlreiche Ökobilanzen belegen, dass eine stoffliche Nutzung mit einer anschließenden energetischen Verwertung ein unverzichtbarer Beitrag auf dem Weg zur Klimaneutralität ist. Je länger die Nutzungskaskaden der Altholzprodukte andauern, desto stärker überwiegen die Vorteile. „Die nachhaltige Waldbewirtschaftung ist Voraussetzung für die Verfügbarkeit von Holz als Werkstoff und den Erhalt ökologischer Funktionen des Waldes, wie saubere Luft und Trinkwasser. Darauf baut auch die umweltfreundliche Weiterverarbeitung des Holzes auf“, unterstreicht Emprechtinger. „Der Verband der Österreichischen Möbelindustrie setzt sich für die wertgerechte Verwendung von Holz ein. Deshalb sollte gutes, qualitätsvolles Holz so umfassend wie möglich langfristig genutzt werden. Wir in der Möbelindustrie bereiten den Menschen mit schönen und langlebigen Möbeln über viele Jahrzehnte Freude und unsere Produkte leisten als CO2-Speicher einen Beitrag zum Klimaschutz.“

Foto: Team 7


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