Der Premium-Armaturen-Hersteller Dornbracht lud diese Woche zur Presseveranstaltung nach Hamburg ein. Unter dem Oberbegriff „Dornbracht Perspectives“ stellte Caroline Schmitt, Geschäftsführerin Dornbracht, die Manufaktur-Arbeit des Unternehmens und die erste Atelier-Edition "The Rock" vor. Zudem erläuterte sie, wie in Handarbeit nach individuellen Kundenwünschen im Dornbracht-Atelier einmalige Unikate gefertigt werden können – von minimalen Anpassungen bis hin zu vollkommen einzigartigen Kreationen. Die Möglichkeiten in Bezug auf Materialien und Texturen sind schier unendlich. So können die Armaturen-Klassiker beispielsweise auf Wunsch mit feinstem Leder bezogen werden.
Weiteres Thema der Veranstaltung war KI-Nutzung im Hinblick auf kreative Prozesse. Caroline Schmitt erklärte wie bei Dornbracht KI bereits in der Produktentwicklung zum Einsatz kommt. Als Speaker mit dabei war zudem Karim El-Ishmawi, Architekt und Mitgründer des bekannten Studios Kinzo, der darüber sprach wie bei Kinzo mit KI gearbeitet wird. Dabei wird nicht auf bekannte Tools zurückgegriffen, sondern es wurde intern ein vollkommen eigenständiges KI-Tool entwickelt. KI sei wie ein junger, unerfahrener und übermotivierter Kollege, der in unglaublicher Schnelligkeit am laufenden Band eine Fülle an coolen, verrückten Ideen produziere, aber im Hinblick auf Umsetzbarkeit nichts zu Ende denke, weil ihm die Erfahrung fehle, so El-Ishmawi. Umso wichtiger sei das permanente Hinterfragen der KI-Ergebnisse durch erfahrene, langjährige Mitarbeiter.
Höhepunkt des Events war die Pre-Präsentation einer brandneuen Dornbracht-Designserie, bei der ebenfalls KI zum Einsatz kam, die allerdings offiziell erst Ende April in Mailand zum Salone vorgestellt wird und deshalb aktuell noch nicht gezeigt werden darf - es bleibt spannend.