15.05.2026
USM Haller I Museum für angewandte Kunst, Frankfurt

Positionen zur Freiheit. Gestaltung ohne Grenzen

Ordnungssystem, Designklassiker, Unternehmensikone: Seit Jahrzehnten steht das Möbelsystem USM Haller für Struktur, Funktionalität und modernen Rationalismus. In der Ausstellung „Positionen zur Freiheit. Gestaltung und ihre Grenzen“ wird genau dieses System nun zum Ausgangspunkt künstlerischer und gestalterischer Kritik.
Vom 14. Mai bis 28. Juni 2026 untersucht das Museum Angewandte Kunst im Rahmen der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026, realisiert durch das the thing Fellowship des the thing Magazine und in Partnerschaft mit USM und der Fondation USM, wie Gestaltung gesellschaftliche Vorstellungen von Freiheit prägt – und zugleich ihre Grenzen sichtbar macht. Die Ausstellung macht damit auch die Rolle von USM Haller selbst zum Gegenstand der Auseinandersetzung: als System, das Ordnung erzeugt und zugleich Offenheit ermöglicht – und genau in diesem Spannungsfeld neu gelesen wird.


USM erscheint in diesem Kontext nicht als neutraler Ermöglicher, sondern als aktiver Teil eines diskursiven Prozesses, in dem Gestaltung befragt, verschoben und neu interpretiert wird. Die Kooperation versteht sich weniger als klassische Kulturpartnerschaft, sondern als Einladung, ein industrielles System als kulturelle Infrastruktur zu begreifen – und seine Grenzen ebenso ernst zu nehmen wie seine Möglichkeiten.
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