04.08.2026
Interlübke

Übernahme durch die Langhorst-Gruppe sichert Standort

Die Weichen für die Fortführung der Premium-Möbelmarke Interlübke sind gestellt: Die in Rheda-Wiedenbrück beheimatete Lübke GmbH wird zum 1. September von der Langhorst-Gruppe übernommen. Das Möbelfertigungsunternehmen aus dem benachbarten Rietberg rettet Interlübke aus der Insolvenz und schafft eine Zukunftsperspektive für 87 Mitarbeitende am Standort in Ostwestfalen.

„Interlübke verfügt über eine exzellente Marktpositionierung und eine weltweit geschätzte Design-Expertise“, so Insolvenzverwalter Dr. Yorck Tilman Streitbörger: „Mit der Langhorst-Gruppe haben wir einen Investor gefunden, der als Familienunternehmen aus der Region die Werte und die Kultur von Interlübke versteht und die unternehmerische Substanz mitbringt, um Interlübke wieder auf ein stabiles wirtschaftliches Fundament zu stellen sowie die Marke für eine langfristige Expansion zu nutzen.“

Der Insolvenzantrag war die konsequente Reaktion auf eine Kumulation externer Schocks, insbesondere massiv gestiegene Energiekosten durch den Iran-Konflikt mit monatlichen Mehrkosten von rund 50.000 Euro für die ca. 25.000 qm große Produktionsfläche, wöchentliche Preisanpassungen bei Rohstoffen und eine krisenbedingte Konsumzurückhaltung im gehobenen Möbelsegment. Dank der konsequenten Sanierungsarbeit der Kanzlei Streitbörger in enger Abstimmung mit der Geschäftsführung um Ralf und Frank Oehmke konnte der Geschäftsbetrieb während des gesamten Verfahrens unvermindert weiterlaufen. Mit der nun geglückten Sanierung bleiben Arbeits- und Ausbildungsplätze bei Interlübke erhalten.


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